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#166 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 03.08.2020 20:01

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Ich seufzte schwer und warf die Hände in einer hilflosen Geste in die Luft, konnte Connor denn nicht einfach verstehen was ich meinte, ohne, dass ich alles erklären musste? Mein Gott Connor, du kannst doch nicht allen Ernstes denken, dass du mich attraktiv findest!

#167 RE: Hank's Haus von Connor 03.08.2020 21:00

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Meine zusammen gezogenen Augenbrauen wurden zu einem Stirnrunzeln. Ich verarbeitete das was mir Hank gerade gesagt hatte. Und verglich es mit dem was Hank mir zuvor über meine eigenen Gefühle gesagt hatte. Allerdings bezweifelte ich das meine Analyse falsch war. Mein Sozialmodul hatte eine der präzisesten Diagnosen. Wenn ich diese Daten mit den Daten von Skye und aus der Datenbank abglich dann kam ich noch immer zum selbigen Ergebnis. "Ich denke ich habe guten Grund dazu." Mein Tonfall war anfangs leise. Doch dann schüttelte ich meinen Kopf. Wenn Hank es mir nicht glauben wollte dann würde ich ihm genau das beschreiben. Das weshalb ich zu Skye gesagt hatte das ich ihn attraktiv fand.
Ich machte einen Schritt auf Hank zu. Meine Tonlage war nicht mehr leise. Sondern bestimmt. Ich könnte niemals wütend sein. Nicht jetzt. Nicht auf Hank. Aber ich wollte das er mir zuhörte. Also war ich sehr deutlich. "Manchmal in deiner Nähe schlägt meine Thiriumpumpe schneller." Ich pausierte. Normalerweise war ich ein Schwall von Worten. Aber meine Gefühle schienen ein kompliziertes Thema. "Ich möchte mehr über dich erfahren. Ich möchte mehr über dich wissen." Ich behielt trotzdem festen Augenkontakt. Meine Worte entsprachen der vollkommenen Wahrheit. Und auch wenn ich ein Android war so war Augenkontakt für Menschen doch immer eine Zusicherung der Ehrlichkeit. "Diese Dinge von denen Skye gesprochen hat... Du bist eine Kombination aus all diesen Sachen." Mein Tonfall wurde wieder leiser. "Ich... Ich möchte bei dir bleiben."

#168 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 03.08.2020 22:29

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Connor mochte den Augenkontakt halten, doch ich tat ea nicht, ich sah wieder auf mein Glas hinab und seufzte einmal mehr, während ich Connors Erklärung lauschte, für ihn schien das alles völlig logisch zu sein, doch für einen Realisten wie mich, oder eher Pessimisten, ergab das alles keinen Sinn. Oder lagen Connors Gefühle am Ende daran, dass ich die einzige Person neben Skye war zu der er engeren Kontakt hatte, seit er ein Abweichler geworden war? Und vorher vermutlich auch, wenn ich so darüber nachdachte. Connor, sieh mich bitte einmal genau an, du kannst mir nicht weismachen wollen, dass du einen alten, fetten Mann wie mich wirklich anziehend findest. Ich akzeptiere, dass du mich vielleicht magst, aber das wovon Skye geredet hat... das ergäbe einfach keinen Sinn.

#169 RE: Hank's Haus von Connor 04.08.2020 18:00

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Hanks Augenmerk lag auf seinem Glas. Ich sah ihn weiterhin direkt an. Meine Stirn nicht mehr gerunzelt. Aber meine Augenbrauen eng zusammen gezogen. Meine Tonlage wurde wieder bestimmter. Aber sanfter als zuvor. "Wie soll ich dich richtig ansehen wenn du mir nicht in die Augen sehen kannst?" Es war kein Vorwurf. Mehr eine direkte Feststellung. Ich verschränkte meine Arme hinter meinem Rücken. Diese Position war eine Gewohnte für mich. Ich fühlte mich sicherer. Hank gegenüber zu treten hatte früher nicht funktioniert. Aber wir waren jetzt weiter als das. Wir waren Freunde. "Du hast zu mir gesagt ich soll meine eigenen Gefühle erforschen. Das alles ist noch neu für mich." Meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Eventuell war ich noch nicht geübt. Aber ich hatte trotzdem etwas zu sagen. Etwas nur für Hanks Ohren bestimmtes. "Nichts von dem wie du dich beschreibst passt auf den Mann der vor mir steht. Du bist fürsorglich. Du hast eine schwierige Zeit durchlebt. Aber du bist resilient. Du bist ein guter Polizist. Ein guter Partner. Ein guter Mensch. Ich sehe dich nicht als 'alt' oder 'fett'." Ein guter Vater. Das Letzte behielt ich für mich. Er hatte sich bereits früher als 'alter, fetter Sack' bezeichnet. Aber selbst mit der Wand meiner Programmierung als Blockade hatte ich das nicht im Raum stehen gelassen. Und das würde ich dieses Mal auch nicht. Jetzt wo ich ihm endlich zeigen konnte was meine Gedanken dazu waren. Meine vollkommen eigenen Gedanken. Meine Augen sagten so viel Anderes als damals. In ihnen schimmerten meine Emotionen. Sie waren nicht mehr kühl oder leblos. Sie waren lebendig. Alive. Genau so wie ich. Meine Barriere hatte ich damals nur wegen Hank durch brechen können. Wegen dem Einfluss den die Menschlichkeit auf mich gehabt hatte. Weil mein Leben für mich mehr Bedeutungen hatte wie eine Mission zu erfüllen. Oder eine simple Aufgabe. Mein Leben gehörte CyberLife und seinen Bestimmungen nicht mehr. Meine LED blinkte gelb.
"Aber nicht alles ist neu. Das da hat lange bevor ich zum Abweichler geworden bin angefangen. Auch wenn ich es nicht erkennen konnte. Damals als ich dich vor der Mission Zuhause ausgenüchtert habe." Diese Situation hatte ich einige Male vor meinem inneren Auge ab gespielt. Jedes Mal hatte ich die selbe Reaktion gezeigt. "Du hast mich als deinen 'eigenen' Androiden bezeichnet." 'Scheiße, ich bin bestimmt der einzige Cop der Welt, der im eigenen Haus vom eigenen Scheißandroiden angegriffen wird...' Es war eine für Hank sehr typische Wortwahl gewesen. Aber das hatte die Situation für mich damals nicht verändert. "Inzwischen weiß ich das das nicht richtig ist. Das ich mir gehöre. Nicht CyberLife. Nicht der Polizei. Niemandem." Meine Programmierung hatte mir damals nicht erlaubt so zu denken. Oder überhaupt viel eigenständiges Denken zu besitzen. Aber nun war ich frei von diesen Zwängen. "Aber damals in der Situation..." Ich senkte meinen Kopf. Und sah an dem überdimensionalen Pullover herab. "Damals konnte ich an nichts Anderes denken. Und ich hatte die Hoffnung. Das vielleicht..." Ich machte eine Sprechpause. Meine Augen schimmerten mit einer leichten Feuchtigkeit. Ich hatte das als Abweichler nicht mehr unter Kontrolle. Zumindest nicht jetzt. Mein Stresslevel stieg. Einen Moment drehte sich meine LED auf rot. Aber ich schaffte es noch meinen Satz zu beenden. "Vielleicht wäre es nicht schlimm dir zu gehören. Vielleicht wäre ich gerne dein Android."

#170 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 04.08.2020 22:08

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Ich fuhr mir mit der Hand ruppig durch die strähnigen Haare, während Conor immer weiter redete und versuchte gegen meine Worte zu argumentieren, auch wenn es ihm nicht möglich war mein Selbstbild zu ändern, wenn das überhaupt möglich war würde das eine Menge mehr brauchen als nur ein kurzes Gespräch in dem Connors Stimme immer emotionaler klang, bis sie am Ende fast brach. Das brachte mich nun aber dazu mich zu dem Androiden zu drehen und ihn endlich wieder anzusehen. Seine LED leuchtete rot an seiner Schläfe, ein Zeichen für Stress, wie ich mittlerweile wusste. Scheiße, Connor. Ich erhob mich langsam und machte einen Schritt auf den Androiden zu. Weißt du überhaupt was du da sagst? Ich sah Connor mit schmerzerfüllten und teils auch verzweifelten Blick an. Du gehörst niemandem, du gehörst nicht mir. Aber... Ich schwieg wieder, hadderte, wusste, dass ich nur noch diese Chance hatte mich zurück zu ziehen, doch schloss dann ergeben die Augen, ehe ich mich zwang weiter zu reden. Aber vielleicht willst du zu mir gehören.

#171 RE: Hank's Haus von Connor 06.08.2020 17:29

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Meine LED blinkte. Ich hob meinen Kopf wieder an. Meine LED wurde dann aber wieder gelb. Die Sekunde in der ich in Hanks Augen sah. Die zeigten 'Schmerz' und 'Verzweiflung'. Meine eigenen Augen hellten sich auf. Zu einem hoffnungsvollen sanften braun. Ich wusste was ich hier sagte. Auch wenn es neu für mich war. Endlich konnte ich meine Gefühle richtigen Ausdruck verleihen. Konnte sie zulassen. Zu meinen eigenen Gefühlen stehen. Ohne Strafe zu fürchten. Zumindest nicht von Hank. "Ich hatte die Möglichkeit meine Aussage 1000 Mal zu überprüfen bevor ich sie gemacht habe. Ich bin mir sicher." Mein Tonfall blieb noch leise. Vorsichtig. Aber war nicht mehr bestimmend sondern weich. Ein kleiner Funken Humor war darin auch wie immer zu finden.
'Aber vielleicht willst du zu mir gehören.' Ein paar Sekunden lang starrte ich ihn wortlos an. Ich spielte den Satz immer und immer wieder ab. Er löste ein vollkommen anderes Gefühl in mir aus. Ein tieferes als zuvor. Meine Thiriumpumpe arbeitete auf Hochtouren. Mein Stresslevel stieg. Aber es war nicht bedrückend. Es war aufregend. Schön sogar. Wie eine neue Welt. Stresslevel: 72% "Das hört sich schön an. Glaube ich." Glauben. Ich hatte das Wort früher schon benutzt. Für Unsicherheiten. Aber dieses Mal meinte ich es im wahrlichen Sinn. Ich glaubte es. Ich hoffte es. Ich wollte diese Vorstellung akzeptieren. Schließlich konnte ich mich zusammen nehmen. Um nach zu fragen. Zu Fragen was Hank damit meinte. Vorsichtig. Und hoffnungsvoll. "Was genau würde das bedeuten?"

#172 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 07.08.2020 19:06

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Natürlich hatte er das überprüft, aber das änderte ja dennoch nichts an meiner Aussage. Mein eigenes Herz begann bei Connors Antwort dann schneller zu schlagen. Ich wollte so etwas doch nicht mehr, ich würde doch nicht mehr lange hier bleiben, in dieser drecks Kolonie, auf dieser drecks Welt. Dennoch machte ich noch einen kleinen Schritt auf Connor zu, ehe ich vorsichtig nach seinen Händen fasste und sie mit meinen umschloss. Das würde bedeuten, dass wir versuchen unsere Beziehung auszubauen und uns vielleicht auch als Paar verhalten.

#173 RE: Hank's Haus von Connor 07.08.2020 21:54

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Mein ganzes System spielte verrückt. Wäre ich noch innerhalb der Wände meiner Programmierung gefangen hätte ich dutzende Warnungen gesehen. Doch nun ignorierte ich sie einfach. Meine Thiriumpumpe pumpte stetig und 1.54 Mal schneller in meiner Brust als im Normal-Zustand. Das Thirium verteilte sich ungleichmäßig. Und schoss mir in die Wangen. Diese dürften wieder einen blauen Farbton angenommen haben. Ich hatte inzwischen begriffen das es ein Zeichen war. Ein Zeichen wie das Rot-werden bei Menschen. Auch wenn der Vergleich nicht vollkommen das selbe darstellte. Hank trat einen Schritt nach vorne. Wir standen uns nah. Näher als normal. Es verbesserte meinen Zustand nicht. Aber das störte mich nicht. Auch wenn ich mein System gerade nicht unter Kontrolle hatte. Es fühlte sich anders an als die Fremdkontrolle von Amanda. Schön. Vielleicht sogar befreiend.
"Wenn das das ist was du auch möchtest… Dann möchte ich das auch." Kaum berührten Hanks Hände meine eigenen begann sich auch schon die synthetische Haut zurück zu ziehen. Meine weißliche Hülle darunter wurde sichtbar. Ich hatte keine Kontrolle über diesen Zustand. Genau so wenig wie über mein eigenes System. Meine LED blinkte gelb. Doch drehte sich schließlich. Und drehte sich. Und drehte sich wieder auf blau. In meinen Augen glitzerte ein wenig überschüssige Tränenflüssigkeit. Mein Tonfall war leise. Ehrlich. Als hätte ich Angst wenn ich lauter sprechen würde - würde er es sich anders überlegen. "Das hört sich perfekt an."

#174 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 08.08.2020 00:11

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Mit rasenden Gedanken und stark pochendem Herzen wartete ich auf Connors Antwort, die dann doch positiv ausfiel, was meinen Herzschlag aber doch nicht verlangsamte, sondern eher noch etwas erhöhte. Ich konnte es kaum fassen, Connor schien tataächlich an mir interessiert zu sein. An mir! Endlich blinkte auch seine LED wieder auf gelb und dann auf blau, das war ein viel angenehmeres Licht, nicht so beunruhigend. Wieder zögerte ich kurz und legte dann eine meiner Hände auf Connors Wange, meine andere hielt noch die seinen, an denen ich statt der synthetischen Haut glattes Plastik fühlen konnte, ein irgendwie sehr angenehmes und vertrautes Gefühl. Ich sah ihn Connors feuchte Augen und strich ihm leicht über die Wange. Ist es in Ordnung, wenn ich dich küsse? Meine eigene Stimme war kaum zu hören, als könnte sie die Stimmung zerstören, wenn ich sie erhob, doch Connors Sensoren konnten die Worte sicherlich trotzdem aufnehmen und verstehen. Unsicherheit lag in meiner Stimme, doch auch ein bittender Ton, ich wollte Connor wirklich gerne küssen, aber natürlich nur, wenn er es auch wollte.

#175 RE: Hank's Haus von Connor 08.08.2020 21:56

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Ein paar kurze Sekunden überlegte ich meinen Scan ein zu schalten. Doch mein System war zu überfordert. Und würde es den Moment ruinieren? Ich musterte Hank. Seine raue Hand lag an meiner perfekt weichen Wange. Dann kam eine Frage. Eine Frage auf die es in meiner Sicht nur eine einzige richtige Antwort gab. Also gab ich diese Antwort auch so schnell ich konnte. Zu schnell? "Ja!" Meine Tonlage war einige Oktaven erhöht. Meine Augen glitzerten beinahe. Sie spiegelten meine Nervosität wieder. Aber auch meine pure Begeisterung. Mein Kopf fühlte sich an als ob er bald überhitzen würde. Zu übereifrig? Ich war mir unsicher was meine Reaktion anging. Für manche was Übereifer ohne Zweifel schmeichelhaft. Oder aber es war zu viel. Neue Unsicherheiten mit denen ich noch arbeiten musste.
Meine LED drehte sich wieder auf gelb zurück. Ich begann zu hinter fragen. Zweifelsfrei hatte mich CyberLife auf jede Situation programmiert. Ich war absolut anpassungsfähig. Aber für eine richtige Beziehung gab es nun ein Mal keine perfekten Protokolle. Und ich wusste auch nicht was Hank erwartete. Praktische Erfahrung brachte ich keine mit. Meine Tonlage war dennoch nicht mehr so hoch wie zuvor. "Ich sollte dich nur vor warnen…" Eine Sekunde pausierte ich. Und zog meine Augenbrauen zusammen. Ich sah Hank etwas hilfesuchend an. "Ich habe keinerlei Erfahrungen auf diesem Feld. Ich… Was ich damit aus sagen möchte…" Meine LED blinkte. Ich war so in meine Ansprache verdient. So sehr das ich nicht mehr richtig auf Hank achtete. Obwohl ich ihn direkt frontal ansah. "Ich habe noch nie geküsst. Noch niemanden…" Ich machte eine kleine Sprechpause. Doch fuhr dann sofort wieder fort. Ich hatte nicht vor auf zu hören. Ich redete und redete. Meine Nervosität spiegelte sich nun deutlicher in meinem Tonfall ab. Jetzt wo ich mich in diesen Gedanken-Strang hinein gesteigert hatte. "Ich bin mir nicht sicher inwiefern das ein Problem dar stellt. Aber ich wollte es nur erwähnen falls…"

#176 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 09.08.2020 14:25

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Connor gab seine Zustimmung, so schnell, dass ich ein paar Sekunden brauchte um sie zu verarbeiten, was dem Androiden leider die Chance gab sich in einen Monolog zu verstricken, der seine eigene Nervosität auszudrücken schien. Ich beschloss, dass er sich und mich genug damit gequält hatte un verdrehte die Augen. Du machst dir zu viele Gedanken. Ich ließ mit meiner anderen Hand Connors los und schlang sie vorsichtig um seine schmalen Hüften, um den kleineren Mann näher zu mir zu ziehen, ehe ich seine Lippen mit den meinen verschloss. Meine Augen glitten zu und mein Herz setzte einen Schlag aus.

#177 RE: Hank's Haus von Connor 09.08.2020 21:05

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Hank verdrehte seine Augen. Ich erwartete ein Lachen. Oder einen sarkastischen Kommentar. Doch keines davon folgte. Meine unmittelbare Reaktion auf Hanks Lippen - die Kontakt mit meinen eigenen auf nahmen - bestand darin völlig ins Stocken zu geraten. Alle Prozesse waren unterbrochen. Mein System geriet in eine Art Stopp. Mein einziges Verständnis beschränkte sich darauf zu verarbeiten wie sich ein Kuss anfühlte. Ich spürte wie alle meine Komponenten gefroren und meine Thiriumpumpe stehen blieb. Ein leises - peinlich hohes - Geräusch entkam meinem Mund. Meine Augen weiteten sich für den Bruchteil einer Sekunde. Meine LED blitzte rot. Bis sie wieder blau wurde als meine Augen sich schlossen. Ich war überrascht. Doch ich wollte es. Hatte es gewollt. Auch ohne es von Anfang an zu begreifen. Doch nun war der Moment hier. Ich schmolz in Hanks Kuss hinein.
Ich hatte keinen menschlichen Instinkt zu wissen wie ich reagieren sollte. Doch das Analysieren und Reagieren auf menschliches Verhalten war meine Hauptfunktion. Außerdem war ich das sozial am meisten fortgeschrittenste Modell das CyberLife je produziert hatte. Doch an diese Firma verschwendete ich keine Prozesse. Sondern adaptierte mich vollkommen auf Hank. Und so war es einfach Hanks Bewegungen mit meinen eigenen zu treffen. Hanks Hände hatte sich auf meine Hüften gelegt. Und ich hatte reagiert indem er meine Arme um Hank legte und mich in den hinteren Teil des Kragens seines Oberteiles wie eine Rettungsleine umklammerte. Meine Brust hob und senkte sich schnell. Obwohl ich keinerlei praktische Funktion für das Atmen hatte. Und dennoch hatte ich dieses Gefühl bekommen. Zusätzlich zu einem Haufen andere Gefühle. Hanks Lippen waren ein Stück rau. Aber auch weich. Sein Körper trumpfte meinen in Größe und Breite. Doch nicht alle diese Vorstellungen waren vollständig neu. Das ist das was ich wollte. Ich wollte zu ihm gehören.

#178 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 09.08.2020 22:11

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Connors Lippen waren unmenschlich weich und schmiegten sich perfekt an meine. Nachdem Connor sich nicht wehrte bewegte ich meine Lippen leicht gegen seine, um dem Kuss Leben einzuhauchen, während eine meiner Hände nun zu Connors Rücken hochrutschte und zwischen seinen Schulterblättern zu liegen kam, wodurch ich den Androiden leicht noch enger an mich herandrücken könnte.

#179 RE: Hank's Haus von Connor 13.08.2020 21:04

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Hanks Lippen hatten begonnen sich gegen meine zu bewegen. Und ich versuchte durch meine Reaktion voran zu kommen. Ich war ein schneller Lerner. Und ich war mir sicher das Hank mir alles beibringen würde. Und das tat er auch. Es war unbeschreiblich aufregend. Durch die Bewegung war die Nässe die sich hinter den Lippen verbarg zu spüren. Unsere Lippen trafen sich nun anders als zuvor. Es war alles so weich. Sanft. Durch die Bewegungen sendete mein Prozessor unbegründete Befehle an alle Teile meines Systems. Wodurch meine Augenlider zu flattern begonnen hatten. Ich unnötige, unregelmäßige Atemzüge holte. Aber es half mir auch meinen Kopf genau in die richtige Richtung zu neigen. Um näher bei Hank zu sein.
Der breit gebaute Mann schien eine ähnliche Idee gehabt zu haben. Seine Hände wanderten meinen Rücken hoch. Und hielt mich sofort enger in seinen Armen. Ich begann meine Hüften ebenfalls weiter nach vorne zu bewegen. Damit unsere Körper so eng wie möglich aneinander blieben. Es sendete Vibrationen über meinen Rücken. Beinahe wie eine Art Zittern. Ich hatte keine Ahnung gehabt das mein Körper zu solchen Dingen fähig war. Ohne mein Zutun. Zumindest nicht bis ich abweichend geworden war. Mein erster Kuss. Mein Körper war so an Analysen gewöhnt – das es das erste ist – was ich hätte sehen sollen. Aber ich konnte es jetzt nicht wirklich analysieren. Ich war nicht fokussiert genug oder konzentrierte mich eher auf etwas Anderes. Jemand Anderes. Ich spürte nur die Hitze und den leichten Geschmack von Wasser, Ethylalkohol, Kalium und Maltose auf meinen Lippen. Doch es störte mich nicht. Denn es war Hank. Alles gehörte zu Hank.

#180 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 14.08.2020 19:40

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Ich ließ den Kuss sanft und süß bleiben, auch wenn es mir schwer fiel ihn nicht zu vertiefen, ihn heiß laufen zu lassen, jeden Zentimeter von Connors Mund und dann auch seines Körpers zu erkunden. Ich hatte angenommen Connors Lippen würden nach nichts schmecken, vielleicht nach Plastik, soch an ihnen hing eine Geschmacksnote, die ich nicht zuordnen konnte, die ich automatisch als "Connor" wahrnahm. Erst nach einer Weile konnte ich mich dazu überwinden den Kuss wieder zu beenden. Ich löste widerwillig meine Lippen von Connors Lippen und öffnete die Augen um sein Gesicht zu mustern, suchend nach einer Regung die mir sagte ob ihm der Kuss gefallen hatte, auch wenn sein Körper da eindeutige Signale ausgesandt hatte.

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