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#241 RE: Hank's Haus von Connor 26.10.2020 17:45

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Anstatt noch weitere Worte zu verlieren – ungehört oder gehört – setzte ich mich neben Hank auf die Parkbank. Ließ mich neben ihm nieder. Sumo folgte ebenfalls und betrachtete sein Herrchen mit einem treuen Blick. Ich legte vorsichtig eine Hand auf seinen breiten Rücken. Und saß einfach nur ruhig und leise neben ihm. Inzwischen war ich ein fester Bestandteil seines Lebens. Das kam mit guten Veränderungen und schlechten Veränderungen. Vorteilen und Nachteilen. Ich war sein Partner in dem Revier. Sein Partner Zuhause. Und sein Partner beim Joggen. Ich könnte ein eigenes Leben führen. Aber trotz freiem Willen blieb ich lieber bei Hank. Ließ mich nicht nur auf der Parkbank sondern auch in seinem Leben nieder. Und ich war hartnäckig dabei auch dran zu bleiben. Hartnäckig und aufrichtig. Ich mochte Hank. Mehr als er es vielleicht realisierte. Mehr als ich es bisher in Worte gefasst hatte. Ich nahm die leere Wasserflasche wieder an mich.
Auf dem Zement von dem Gehsteig vor uns bildeten sich kleine dunkle Flecken ab. Immer mehr dunkle Flecken tauchten auf. Auch wenn es momentan nur noch nieselte. Ich sah zum Himmel auf. Schwarze – inzwischen geschwollene – Wolken sammelten sich über unseren Köpfen. Es würde bald zu regnen beginnen. Wir sollten besser jetzt umdrehen und zurück kehren. Ich bezweifelte das Hank den Rest des Laufes im Regen laufen wollte. "Es fängt bestimmt sehr bald an zu regnen." Bisher nieselte es noch leicht. Ich war davon ungestört. Wenn nicht ein wenig an unsere erste Begegnung erinnert. Sumo war ebenso ungestört. Er schüttelte sich ein wenig und sabberte weiter den Zementboden an. Wir hatten gerade ein Mal 3,41 Kilometer von den angedachten 8 Kilometern erreicht. Allerdings bezweifelte ich das Hank es wertschätzen würde – würde ich ihn – weiter durch den Regen zu quälen. Besonders wenn er noch stärker werden würde. "Eine schöne Abkühlung… Aber wir sollten uns besser sofort auf den Nachhauseweg machen."

#242 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 26.10.2020 20:24

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Für mich war das leichte nieseln Regen genug, zum Glück war Connor vernünftig und wollte mich nicht dazu zwingen die Runde fertig zu laufen, das hätte er vermutlich auch nicht geschafft. Ich seufzte leise und stand auf, die leere Flasche warf ich in den nächsten Mülleimer. Schön, gehen wir, du wirst mir ja sowieso nicht erlauben ein Taxi zu rufen, stimmts? Im Regen laufen. Was für eine tolle Idee. Das war sicher total gesund.

#243 RE: Hank's Haus von Connor 27.10.2020 21:32

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Sumo ließ ein leises Winseln hören. Er wirkte insgesamt etwas ungeduldig. Verständlich denn es würde nicht mehr zu lange dauern bevor es richtig begann zu regnen. Als Hank nach einem Taxi fragte wurde meine LED gelb. "Ein Taxi?" Das Licht der LED flackerte wieder auf blau. Ich lächelte. Die Straße war leer. Kein Taxi weit und breit in Sicht. "Ein Taxi zu rufen wäre zu teuer für diese Strecke. Ich denke der Regen ist eine gute Motivation für den Rest des Laufes. Wir schaffen es problemlos zurück noch bevor es richtig zu regnen beginnt." Ich lächelte breiter und strahlte Hank glücklich an. Eine meiner Strähnen – die sich auf meine Stirn verirrt hatte- wurde von einem oder mehreren Tropfen an genässt. Ich hatte es jedoch nicht bemerkt. Ansonsten hätte ich meine nicht perfekte Frisur sofort gerichtet. "Versprochen." Mein Versprechen war ehrlich. Es würde erst richtig zu regnen beginnen wenn wir bereits zuhause waren. Selbst wenn wir für den Rückweg länger als für den Hinweg brauchen würden.
"Los geht’s." Ich zog an Sumos Leine. Um den Hund zum Stehen zu bringen. Er wedelte sofort mit dem Schwanz und war bereit mir zu folgen. Ich grinste spitzbübisch während ich mich zu Hank drehte. "Der erste Zuhause gewinnt!" Selbstverständlich war das keine ernsthafte Wette gewesen. Ich startete mit unserem Rücklauf. Verlangsamte allerdings mein Tempo im Gegensatz zu zuvor. Ich wollte Hank auf jedem Schritt des Weges ermutigen. Trotzdem behielt ich meine perfekte Form bei. Sumo hielt selbstverständlich auch wieder leicht mit mir Schritt. Während wir am Wasser entlang wieder auf die Nachbarschaft von Hank zu steuerten. In der Ferne war bald sein Haus zu sehen. Wir würden es dorthin schaffen. Noch vor dem Anbruch des Gewitters.

#244 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 27.10.2020 21:50

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Ich beschloss es einfach aufzugeben und mitzuspielen, mir wäre jeder Preis recht gewesen um nicht mehr zurück laufen zu müssen, doch Erstens hatte ich weder Geld noch Intercom mit und Zweitens war ich dafür einfach zu erschöpft, im allgemeinen. Gratulation an den Gewinner. Ich setzte mich in bewegung, jetzt noch schlampiger in er Haltung und noch langsamer in der Bewegung. Für Sumo war das ganze natürlich ein riesen Spaß, ich konnte es ihm ja nicht verübeln. Der arme Teufel hatte es nicht verdient tagelang mit mir im haus eingesperrt zu sein, nur weil ich es nicht hinausschaffte. Wieder achtete ich nicht auf unsere Umgebung. Ich wusste wohl, dass wir am Wasser waren, aber das kam ja jetzt auch von oben, was brachte also der Blick auf noch mehr davon?

#245 RE: Hank's Haus von Connor 28.10.2020 21:08

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Auch wenn es für mich eine Überwindung war beschloss ich die Form von Hank nicht weiter zu kritisieren. Es wäre nicht förderlich. Dafür das er bereits sich geopfert hatte tatsächlich mit mir Joggen zu gehen. Sondern mein langsames Tempo neben ihm bei zu behalten. Trotzdem versuchte ich Hank eine Motivation zu sein. Jeden Schritt auf unserem Weg nach Hause. Bald schon erreichten wir wieder die Nachbarschaft in der Hanks Haus stand. Sumo wedelte glücklich mit dem Schwanz während wir auf der Straße liefen die nach Hause führte. Es hatte inzwischen deutlich mehr begonnen zu tropfen. Vor dem Hof hörte ich auf zu laufen. Und ging die letzten Schritte zur Tür welche ich aufsperrte. "Glückwunsch! Ich bin sehr stolz auf dich Hank." Ich lächelte ihm fröhlich zu und öffnete mit Leichtigkeit die Tür zu dem Haus. "Wir haben unser Tagesziel für die Lautstreckte überschritten. Und es freut dich sicher zu erfahren – dass du dabei – insgesamt über 500 Kalorien verbrannt hast."
Im Inneren des Hauses war es dunkel also schaltete ich zuerst das Licht an. Hank würde sich freuen endlich wieder im Haus zu sein. Besonders jetzt wo ein Donnern über unseren Köpfen ertönte. Das angekündigte Gewitter war nun also hier. Ich betrat das Haus und kniete mich zu Sumo. Dort machte ich mich daran die Leine von seinem Hals zu entfernen. Dennoch hatte mich mein Analyse-Programm nicht vor dem warnen können was auf mich zu kam. Denn als ich gerade die Leine von seinem Hals entfernte schüttelte sich Sumo wie wild. Selbstverständlich um das Wasser los zu werden. Allerdings konnte ich so nahe bei ihm nicht ausweichen. "Sumo! Nein!" Jede Warnung und jeder Schrei kam zu spät. Der große graue Pullover den ich trug war vollkommen durchnässt. Meine Haare tropften. Sumo wedelte glücklich mit dem Schwanz. Ließ ein leises Wuffen hören und schleckte mir dann übers Gesicht bevor er sich an einen seiner Lieblingsplätze in der Nähe des Fernsehers legte. Und ich stand auf – Leine noch in den Händen – ein wortwörtlich begossener Pudel.

#246 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 28.10.2020 21:27

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Mit nassen Haaren und Bart und eher feuchten Klamotten erreichte ich endlich wieder das Haus, in welches ich Connor folgte. Ich fühlte mich alt und müde, dass Connor stolz auf mich war, war zwar nett, doch auch irgendwie seltsam. Als wäre ich ein Kind. Während ich gerade versuchte meine alten Laufschuhe abzustreifen verpasste Sumo Connor eine hübsche Dusche, was es doch schaffte mir ein leichtes Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Das hast du verdient. Guter Junge Sumo, sehr brav. Ich strich mir die nassen Haare aus dem Gesicht und musterte den nassen Androiden. Sumo kennt da keine Gnade, genauso wie du bei deinem Gesundheitswahn. Ich seufzte und fuhr mir mit der Hand über den Nacken. Na komm, gehen wir uns abtrocknen, nicht, dass deine perfekte Frisur noch zerstört wird. Mit müden Schritten ging ich in Richtung Bad.

#247 RE: Hank's Haus von Connor 31.10.2020 21:32

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Meine Schuhe hatte ich an der Tür ab gestreift. Sumo – nun wieder frisch vom Ausschütteln des überschüssigen Wassers aus seinem Fell – hatte sich auf seinem Hundebett im Wohnzimmer fallen gelassen. Seinen Lieblingsplatz in der Nähe des Fernsehers. Er ließ sich schwer auf die Kissen fallen. Und legte dann seinen Kopf auf die Pfoten. Vollkommen entspannt. Allerdings war es das wert als ich meinen Blick wieder zu Hank wandte. Er traf genau auf ihn als sich sein ernster Blick in ein Lächeln verwandelte. Und das machte alles wett. Trotzdem stemmte ich die Hände in die Hüften als er meinte – und seinen Hund für diese Aktion lobte! – das ich es verdient hatte. "Ha~nk." Ich zog das 'a' absichtlich in die Länge während ich meine Unterlippe vorschob. Ich schmollte ihn an. Und zeigte ihm meinen besten empörten Blick. Eine Wasserperle rollte über meine Wange und meinen Hals um im Kragen meines Pullovers zu verschwinden. Ich war wirklich nass. Und hatte Hank einen guten Punkt gemacht. Weshalb ich ihm auch ins Badezimmer folgte und hinter ihm dort ein trat. Genau wie ein folgsamer – begossener – Pudel.
Die dicke Baumwolle meines Pullovers klebte an meiner Brust. Die Shorts klebten und sackten vom Gewicht des Wassers – das sich dort gesammelt hatte – nach unten. Ich entfernte die Shorts ohne zu zögern. Und ließ den Pullover darauf sofort folgen. Nun stand ich nur noch in der schwarzen engen Leggings und meinem weißen sportlichen T-Shirt im Bad. "Hattest du Spaß?" Ich schenkte Hank ein Lächeln. Das Weiß von meinem T-Shirt hatte den Schwall Wasser ebenfalls nicht ganz überlegt. Es klebte fest an meinem Körper. Durchsichtig und einfach zu eng. Man konnte jedes Detail meines Körpers darunter erkennen. Ich nahm mir ein Handtuch und begann meine Haare oberflächlich zu trocknen. Doch durch das Anheben meiner Arme haftete mein Oberteil nur noch enger an meiner perfekten schlanken Brust.

#248 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 31.10.2020 23:00

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Ich ließ nur ein schnauben als Antwort hören und nahm mir ein Handtuch um mir Haare und Gesicht abzutrocknen. Auch meine Kleidung war recht ass, allerdings nicht ganz so schlimm wie Connors, immerhin war ich einer Sumo-Dusche entkommen. Als ich das Handtuch wieder wegnahm landete mein Blick auf Connor und blieb dort sofort kleben, ich konnte gar nicht anders als jedes Detail seines Körpers zu mustern, das sich mir zeigte. Der Android war wirklich perfekt, in jeglicher Hinsicht. Sehe ich so aus als hätte ich Spaß gehabt? Mein Ton war allerdings recht abgelenkt, während meine Augen über Connors muskulösen Oberkörper gleiten ließ, der sich mir dank seines weißen und sehr nassen T-Shirts wunderbar präsentierte.

#249 RE: Hank's Haus von Connor 01.11.2020 21:15

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Auf diese Frage hin lächelte ich nur schmal. Ich trat ein paar Schritte zurück – Regenwasser tropfte immer noch über meine Wangen in den Ausschnitt meines athletischen T-Shirts hinein – und legte meinen Kopf schief. Wie Sumo es tat wenn er in der Ferne etwas Seltsames hörte. "Ich nehme an du könntest ein gewisses Maß an Zufriedenheit – mit den Ergebnissen die wir erzielt haben – verspüren. Du hast dich heute gut gemacht. Ich hatte Spaß." Ich behielt Hank genau im Blick während ich das Handtuch fallen ließ. Im Normalfall würde ich so etwas niemals tun. Nicht ohne es ab zu legen. Oder es zumindest zusammen zu falten. Aber ich blinzelte nur unschuldig. "Es ist wirklich schade dass all meine Kleidung so nass geworden ist." Meine dunkelbraunen Augen suchten die von Hank. Ich hatte seine Reaktion auf meinen Körper immer wieder bemerkt. Jedoch waren wir bisher nie weiter gegangen. Menschliches Sexualverhalten waren mir durchaus ein Begriff. Ich war das fortschrittlichste Modell von CyberLife. Nun zumindest war ich es gewesen. Aber sie hatte meinen Prototypen mit allen möglichen Facetten des Lebens ausgestattet. Nur hatte ich vor Hank nie selbst das Bedürfnis verspürt diese auch aus zu probieren.
Meine LED flackerte gelb und ich trat einen Schritt auf Hank zu. In dieser Nähe konnte ich jede seiner Wimpern auch ohne Zoom sehen. Jede Wimper in denen noch Tropfen von dem Regenwasser hingen. Meine Hände wanderten zu meinem Hosenbund. In einer schnellen Bewegung zog ich meine Leggings nach unten und trat nach ihnen heraus. Meine langen geschmeidigen Beine – selbstverständlich vollkommen ohne Haare – leuchteten fast im eher dunklen Licht des Raumes. Enge schwarze Boxershorts bedeckten meine untere Hälfte. Unscheinbar. "Stimmt etwas nicht Hank?" Meine Hände bewegten sich und griffen den Saum meines T-Shirts. Ich zog es mir über den Kopf. "Mein Scan sagt mir das du Symptome aufweist die für Lethargie oder Rausch nicht untypisch sind. Deine Pupillen sind geweitet und deine Körpertemperatur ist leicht angestiegen." Nach dem ich meine Kleidung säuberlich gefaltet – und weg gelegt hatte – drehte ich mich um. Und bückte mich dann um das zuvor fallen gelassene Handtuch vom Boden auf zu heben. Ich faltete es säuberlich über meinen Arm.

#250 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 01.11.2020 22:06

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Ich war wie erstarrt, hypnotisiert von Connors Bewegungen, seinem Aussehen, einfach allem an ihm. Ich war so abgelenkt, dass mir nicht einmal eine Antwort auf sein Lob einfiel. Wie ein verdammter Teenager starrte ich Connor und seinen ideal geformten Körper an, den er nun auch noch von fast jeglicher Kleidung befreite und anschließend noch die Frechheit besaß sich vor mir zu bücken und mir seinen verflucht perfekten Hintern präsentierte. Mein Atem beschläunigte sich und das Blut verabschiedete sich aus meinem Kopf und besiedelte nun meine südlicheren Regionen. Connor wagte es jetzt auch noch einen auf unschuldig zu machen als wüsste er nicht ganz genau was er da tat. Oh ich weiß auch nicht woran das liegen könnte, sicher nicht an dem fucking perfekten Mann der sich da gerade vor mir ausgezogen hat.

#251 RE: Hank's Haus von Connor 02.11.2020 17:31

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Mochte sein das theoretisch ich über den 'perfekten' Körper verfügte. Dennoch konnte ich meinen Blick von Hank nicht lösen. Denn Hank war die attraktivste Person überhaupt für mich. Irrelevant was er dazu zu sagen hatte – oder wie er sich selbst bezeichnete. Und ich wollte ihn. Auch auf eine körperliche Weise. Ich war mir diesen Gefühlen inzwischen deutlich bewusst. Und konnte sie auch definieren. Ich wollte Hank. Auf jede Art wie ich es konnte. Mein System mochte anders funktionieren als der menschliche Körper von Hank. Aber meine Gefühle blieben die Selben. Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen meine Augenbrauen zusammen zu ziehen. "Lass mich überlegen." Ich legte das Handtuch ab. Und tippte mir dann ans Kinn als würde ich ernsthaft nachdenken. In Wahrheit spielte ich nur ein paar Sekunden mehr den Unschuldigen. Hank hatte mich oft genug deswegen geärgert. Ich konnte das allerdings genau so gut. "Deine Schweißproduktion begann trotz mangelnder körperlicher Anstrengung. Dann die unterbewussten körpersprachlichen Hinweise. Ein erhöhter Blutdruck und ein erhöhte Atemfrequenz. Alles deutet auf sexuelles Verlagen hin. Oder liege ich da etwa falsch?"
Dennoch beschloss ich das den unschuldigen Akt fallen zu lassen. Ich grinste selbst zufrieden. Während ich noch einen Schritt auf Hank zutrat. Ich sah direkt zu ihm hoch. Meine braunen Augen zeigten mein eindeutiges Verlangen. Das Thirium in meinen Wangen – was diese blau färbte – zeigte dennoch meine Nervosität. Meine noch etwas feuchten Haare welche mir über die Stirn hingen. Ich blinzelte Hank von unten an. "Weißt du? Mir wurde gesagt, dass ich Dinge manchmal zu wörtlich nehme." Man konnte mich beinahe vor lauter Energie beben sehen. Ich konnte es kaum abwarten. "Manchmal musst du mir einfach zeigen was du willst." Ich streckte meinen – inzwischen von dem Handtuch freien – Arme aus und ließ meine Hände sanft über Hanks Brust wandern. Meine Augen blieben jedoch bei seinem Gesicht. Hank war alles was ich kannte. Ich vertraute ihm vollkommen. Auch wenn ich kein Traci-Android war. Ich konnte es schließlich alles lernen.

#252 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 02.11.2020 21:39

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Ich schnaubte, aber nicht wirklich genervt, während ich beobachtete was Connor tat, wie er mir noch näher kam und mich schließlich berührte. Ein Schauer lief über meinen Körper, der so gar nichts mit meinen feuchten Klamotten zu tun hatte. Instinktiv streckte ich selbst die Hände aus und legte sie um Connors Mitte, um seinen Körper so dicht an meinen zu ziehen, dass kein Blatt mehr zwischen uns gepasst hätte. Wenn es das ist was du willst, dann zeigte ich es dir eben. Ich drückte Connor einen Kuss auf die Lippen, doch löste ihn recht bald schon wieder, um Küsse über seinen Nacken und Schlüsselbein zu verteilen.

#253 RE: Hank's Haus von Connor 03.11.2020 21:18

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Hanks große Hände umfassten meine Hüften. Im Gegensatz zu meinen waren sie nicht grazil und elegant. Sondern breit und von der Arbeit geprägt. Ich mochte jedes Detail an ihm. Somit auch seine starken Hände. Ein ganz und gar nicht unschuldiges Glitzern hatte in meinen Augen gelegen – zumindest bis ich sie dann geschlossen hatte – als Hank diese Worte gesprochen hatte. Und daraufhin unsere Lippen vereinte. Mein warmer Körper presste gegen seinen durch die Kleidung noch Feuchten. Auch wenn die Kleidung dort nicht mehr lange verweilen würde. Zumindest nicht wenn ich das bekam was ich wollte. Zunächst küsste er mich und ich wollte mehr. Ich wusste nicht was genau ich wollte. Noch nicht. Aber ich wollte Hank mehr. Mehr Hank. Seine Lippen waren warm und so weich. Ich konnte jedes einzelne Haar seines Bartes spüren das mein Gesicht berührte. Sein langes ebenfalls etwas nasses Haar streifte mein Gesicht. Ein kleines Wimmern entkam mir als er seine Lippen wieder von meinen löste.
Dennoch hatte er sich nicht wirklich von mir gelöst. Sondern begann Küsse meinen Hals nach unten zu meinem Schlüsselbein zu verteilen. Ein elektrisches Gefühl spannte durch mein gesamtes System. Als ob sich die Energie in den Laufbahnen bündeln würde und sich an den Stellen – die Hank gerade verwöhnte – bündelte. Unter anderem Umständen hätte ich aufgrund dessen eine Selbstdiagnose laufen lassen. Doch hier war ich sicher den Auslöser zu kennen. "Ha…Hank…" Meine Augen waren fest geschlossen. Trotzdem konnte ich jede Regungen von Hanks Körper bestens wahr nehmen. Einen von meinen Händen krallte sich am Kragen seines Oberteils fest. Die andere war in seine weichen Haare gewandert. Meine LED wechselte immer wieder zwischen blau und gelb. Meine Wangen durch das Thirium blauer und blauer. Dennoch spürte ich noch ein anderes Gefühl. Etwas das wenig für meine regelrechte Gier nach Hank zu tun hatte. Nervosität. Auch wenn es etwas anderes für Androiden war – alles war für mich ein erstes Mal. Und ich ein unverbesserlicher Perfektionist. Dennoch war es schwierig zu sprechen. Es war als ob Hank die komplette Kontrolle über mein System hatte. Erst nach mehreren missglückten Versuchen – die in leisen Seufzen geendet hatten – schaffte ich es etwas zu sagen. "Hank. Ich hoffe… Ich möchte nichts falsch machen."

#254 RE: Hank's Haus von Hank Anderson 03.11.2020 21:41

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Ich merkte mir sehr gut welche Stellen was für ein Geräusch bei Connor auslösten, offenbar mochte er das liebkosen seines Halses sehr gerne, was mich triumphierend Grinsen ließ. Ehe ich Connor dann auf seine leisen Worte, die offenbar eine Menge Arbeit gebraucht hatten, antwortete, biss ich leicht in Connors Hals, gerade da wo Nacken und Schlüsselbein zusammenschlossen. Du kannst nichts falsch machen. Ich werde mich um alles kümmern. Dann griff ich mir Connor wieder um die Hüften und hob ihn hoch, wobei ich ein Ächzen unterdrückte, denn der Android war recht schwer, doch da ich nicht eben wenig Kraft besaß schaffte ich es trotzdem meinen Partner hochzuheben und ohne ihn awkward zu gehen ins Schlafzimmer zu tragen, wo ich ihn aufs Bett warf und über ihn kniete.

Es wurde eine sehr aufregende Nacht, in der wir uns gegenseitig erkundeten und austesteten. Wer hätte gedacht, dass Connor wirklich so vollkommen einem Menschen nachempfunden worden war? Nachher war ich dann allerdings sehr schnell eingeschlafen, ich war eben nicht mehr der jüngste und das Laufen vorher war auch ziemlich anstrengend gewesen. Nun wachte ich langsam auf und erinnerte mich zu aller erst an den seltsamen Traum den ich gehabt hatte, in dem ich nicht nur seltsam gekleidet und mit Connor im Pandemonium gewesen war, sondern auch noch fast unsere Aktivitäten von gestern Nacht weitergeführt hätten. Apropos gestern Nacht. Ich drehte den Kopf leicht um Connor hoffentlich noch in meinen Armen vorzufinden, es sei denn er war schon wieder getürmt.

#255 RE: Hank's Haus von Connor 04.11.2020 17:27

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Meine großen neugierigen Augen verließen Hank keinen Augenblick. Nachdem ich es endlich geschafft hatte sie wieder zu öffnen. Mein Körper unterlag nicht mehr vollkommen meiner Kontrolle. Aber es war in Ordnung. Ich war bei Hank und er würde mir alles zeigen. Er würde mich auch auf diesem Weg begleiten. Und ich wusste niemand würde es besser können. Es würde perfekt sein. Meine Pupillen weiteten sich als mir Hank in den Hals biss. Sie war weich und warm und empfindlich. Mein Zustand änderte sich von einer Sekunde auf die andere. Die Nervosität wurde immer wieder von absoluter Begierde nach Hank ab gelöst. Das Geräusch – das mir dabei entkam – war für niemand Anderen als Hank bestimmt. Hank. Er hatte versprochen sich um alles zu kümmern. Und ich vertraute ihm. Während ich mich ihm hingab. "Bitte…" Das einzige Wort das ich noch produzieren konnte. Bevor er mich tatsächlich hoch hob. Ich war schwer. Aber Hank war stark und ich tat mein Bestes um mein eigenes Gewicht zu halten. Meine dünnen Arme fest um seinen Hals und meine schlanken Beine um seine Mitte geschlungen.
Mein Rücken wurde von der weichen Matratze empfangen. Wie in weichen Armen. Das Bett quietsche und knarrte. Und dann war Hank auch schon über mir. Meine LED drehte sich gelb. Ich brauchte einige Sekunden um meine Stimme wieder zu finden. "Hank!" Ich würde seinen Namen noch in vielen verschiedenen Versionen diese Nacht immer und immer wieder sagen und stöhnen und seufzen. Wie ein sich immer wiederholendes Gebet. Mein Vergnügen in unseren gegenseitigen Erkundungen mehr als nur sichtbar. Auch im Bett war ich alles andere als still. Nur die Scharfsinnigkeit – die mich sonst überall hin begleitete – ließ mich hier vollkommen im Stich. Es war wie eine Art Benommenheit. Aber auch eine Art Klarheit. Während mein Körper – jede einzelne Faser und auch der Rest von mir – vollkommen Hank gehörte.

[ZEITSPRUNG]

CyberLife hatte sich mit mir selbst übertroffen. Selbstverständlich hatte Hank nur eine begrenzte Erfahrung mit Androiden. Ich bezweifelte das er jemals außerhalb seines Jobs im Eden Club gewesen war. Aber meine Anatomie alles andere als unrealistisch. Auch als die letzte Schicht Kleidung von mir gefallen war. Von meiner Hüfte bis zu dem Beginn meiner schlanken Oberschenkel. Alles war so perfekt wie der Rest von mir. Dennoch hatte ich nur Augen für Hank. Denn er war in meinen Augen mehr als nur perfekt. Ich liebte seine zwei Tattoos. Das an seinem linken Oberschenkel mit dem Logo der Band – die ich bereits am ersten Tag am Revier gehört hatte – mit einem Zitat von einem ihrer Lieder. Genau wie das große Tattoo auf seiner Brust. Die Frau inmitten eines Zifferblattes. Auch die Narben. Jede einzelne von ihnen. Sie machten Hank zu Hank. Deswegen machten sie Hank auch in meinen Augen perfekt. Und ich tat alles um ihm diese Nacht besonders zu zeigen wie sehr ich das für ihn empfand. Wie sehr er in meinen Augen perfekt war. Wie attraktiv und stark.
Schlussendlich war Hank eingeschlafen. Und ich hatte mich – noch immer nackt – an ihn gekuschelt. Mein Kopf auf seiner Brust. Und meine LED ein ruhiges blau. Überglücklich hatte ich noch einige Minuten so verbracht. Schlussendlich hatte ich mich dann aber doch in die Stasis geschalten. Doch diese Nacht war nicht alles wie im Normalfall. Plötzlich ließen einige Glitches meine Sicht verschwimmen. Audio-Störgeräusche zogen sich durch meine Sensoren. Mein HUD blinkte. Amanda? Zu meinen Glück stellte es sich nicht als Amanda heraus. Ich hätte sie auch ungerne nach meinem absolut perfekten Abend und der noch viel besseren Nacht mit Hank gesehen. Stattdessen war ich offenbar im Pandemonium gelandet. DATUM: 31. OCT 2205 // ZEIT: 09:01:23 Alles entpuppte sich als eine Art 'Traum'. Ich hatte so etwas noch nie erlebt. Allerdings konnte ich mich auch nicht beschweren. Hank und ich stellten Rotkäppchen und den großen bösen Wolf dar. Und auch dort konnte ich wie im echten Leben nicht meine Finger von Hank lassen. Bis ich schließlich wieder erwachte. Nachdem wir uns gerade von einem heißen Kuss getrennt hatten. Meine Stasis war vorbei. Alle Systeme hochgefahren. Alle Biokomponenten laufen optimal. Zubehörkomponenten, werden unter optimalen Bedingungen ausgeführt. Thirium-Level bei 89,97%. Das Datum und die aktuelle Urzeit präsentierten sich mir ebenfalls. Ich blinzelte und lächelte als ich zu Hanks Blick hoch sah. Meine LED ein ruhiges blau. "Guten Morgen Hank." Alles war perfekt.

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