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#166 RE: Die Fabrikgegend von Raven 07.07.2021 07:18

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Ich blinzelte angestrengt, als Ritsu mich direkt ansprach. Wie funktionierte sprechen noch gleich? Es war schwer meine Sinne genug zusammen zu kratzen um wirklich Worte zu formen, als ich es schaffte war meine Stimme gepresst und mehr als nur undeutlich zu verstehen. Wo soll ich'n sonst sein? Sehr gut gemacht. Allerdings wollte ich nichts lieber als der verführerischen Dunkelheit nachgeben, die sich in die Ränder meines Sichtfeldes schlich und sich in großen, schwarzen Punkten immer weiter ausbreitete. Ich war schon oft verletzt worden, das war bei meiner Kampftaktik einfach vorgegeben, aber das bedeutete nicht, dass ich dadurch gegen Reaktionen und Schmerzen imun geworden war.

#167 RE: Die Fabrikgegend von Dreamcatcher 08.07.2021 01:10

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Okay, Raven, bleib bei mir!, forderte ich sie etwas unwirsch auf, aber hier jetzt um Freundlichkeiten herumzutanzen wäre einfach nur Zeitverschwendung, Ich kann dich nicht tragen und wir müssen hier weg. Ich kann dich nur stützen. Dringend, natürlich, es konnte sein das wir Glück hatten und so bald niemand kommen würde, aber ich hatte auch keine Ahnung, ob dieser Wächter, oder was auch immer er gewesen war, zurückkehren würde, aber selbst wenn er tot war, irgendwann würde ihn jemand vermissen oder entdecken.

#168 RE: Die Fabrikgegend von Raven 08.07.2021 07:34

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Ich ließ ein unwirsches, aber auch unverständliches Gebrumme hören, ich war gar nicht überzeugt von der Idee aufzustehen. Wo waren überhaupt meine Beine, waren die noch dran? Der Durchschuss fühlte sich an, als ob er meinen Oberkörper, von meinem Unterkörper getrennt hätte. Will nich. Da, endlich etwas verständliches, das aus meinem Mund kam. Nun ja, zumindest mehr oder weniger.

#169 RE: Die Fabrikgegend von Dreamcatcher 08.07.2021 08:41

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Nun, sie musste definitiv hier raus, ob sie wollte oder nicht, aber sie schien gerade wie in Trance, nicht aufzuweckend. Ich würde mich ja entschuldigen, aber..., begann ich und hob dann die Hand, bevor ich Raven eine Ohrfeige verpasste, ich war wirklich nicht stark, eher im Gegenteil, aber ich legte trotzdem meine ganze Kraft hinein. Wenn du nicht wirklich sterben willst, dann fliehen wir jetzt und zwar schnell! Oder ich rufe einen Krankenwagen, dann können sie uns auch gleich verhaften. Vielleicht wären sie sogar so nett und würden warten, bis Raven behandelt worden wäre, um uns zu verhaften, aber da zumindest Raven eindeutig ein Metamensch war, wagte ich diese Großzügigkeit zu bezweifeln.

#170 RE: Die Fabrikgegend von Raven 08.07.2021 11:51

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Ritsu hatte die richtige Entscheidung getroffen, die Ohrfeige rüttelte mich effektiver wach als es selbst ein Eimer eisigen Wassers gekonnt hätte. Sie tat nicht wirklich weh, aber das klatschen von Haut auf Haut ließ mich nich aufbrausen. Wer bekam schon gerne eine Ohrfeige? Hey, what the fuck? Mein getrübter Blick wurde fokussierter und ich runzelte in einem kurzen aufwallen von Wut die Stirn, ehe mich der Schmerz in meinem Unterleib daran erinnerte was eigentlich wichtig war und daran, dass Ritsu völlig recht hatte, wir mussten hier weg, ehal wie desorientiert ich auch war. Na schön du kleiner Arsch, hilf mir hoch.

#171 RE: Die Fabrikgegend von Dreamcatcher 08.07.2021 18:15

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Du kannst mir später danken., presste ich heraus, während ich einen Arm um die schlang, um sie zu stützen und ihr dann meine andere Hand hinzuhalten, damit ich sie aufziehen konnte. Natürlich konnte ich sie nicht wirklich aufziehen, zumindest nicht alleine, aber ich würde es trotzdem versuchen ihr so viel zu helfen, wie es ging, auch wenn ich definitiv nicht besonders viel Gewicht abnehmen konnte, aber egal, dann waren wir eben langsamer, es war alles besser als hier zu bleiben.

#172 RE: Die Fabrikgegend von Raven 08.07.2021 19:32

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Ich grummelte und gab einige gequälte Laute von mir, als ich mit Ritsus Hilfe aufstand. Ich hing leider mehr auf ihm als dass ich selbst stand. Immerhin bin ich klein und handlich... Was denke ich denn da? Meine Beine drohten bei jedem zweiten Schritt unter mir nachzugeben und der Schmerz, der durch meinen Durschuss entstand, ließ mich immer wieder fast das Bewusstsein verlieren. wenn ich mich zu lange anstrengte wurde ein Pfeifen in meinem Ohr laut und mir wurde Sekundenweise schwarz vor Augen.

#173 RE: Die Fabrikgegend von Dreamcatcher 09.07.2021 00:12

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Nun langsam und vorsichtig setzte ich einen schweren Schritt nach dem anderen, es ging wirklich nur langsam voran, wie bereits befürchtet und alle paar Schritte mussten wir kurz anhalten oder ich meine Haltung korrigieren, aber irgendwie schafften wir es langsam, langsam aber doch an unser Ziel, zumindest einmal runter von dieser Baustelle. Es würde ein schwerlicher Weg nachhause werden, aber irgendwie schafften wir es wieder, auch wenn nicht einmal ich so genau wusste wie.

fliehen zu: Wohngebiete der Charaktere » Das Waisenhaus

#174 RE: Die Fabrikgegend von Raven 09.07.2021 07:05

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Es wurde ein schmerzhafter, langsamer Weg, erst aus dem Gebäude, dann bis zu den Gärten und dem Waisenhaus zurück. Wir hatten unfassbares Glück, dass wir auf niemandem trafen der uns feindlich gesinnt war, denn wehren hätte sich keiner von beiden nun können.
(Wohngebiet/Waisenhaus)

#175 RE: Die Fabrikgegend von Connor 14.08.2021 21:04

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(<< Greektown)
Unser Weg führte uns mit dem Auto vom Bildungszentrum zum Zentrum und in die äußeren Bezirke der großen Kolonie. Dank Nines wusste ich inzwischen was die Symbole bedeuteten die praktisch überall verstreut waren. Es war vor meiner Abweichung ein Rätsel gewesen – das ich nicht zu lösen vermögen hatte – aber es war auch sicherlich besser so gewesen. Sie führten direkt zu dem verrosteten Frachtschiff – nach JERICHO – und das war auch derselbe Ort an den Dave hoffentlich gelangen würde wenn er es denn wollte. Selbstverständlich konnte er sich ebenfalls dazu entscheiden allein zu bleiben. Aber wenn mir meine Zuneigung zu Hank eines gezeigt hatte – dann wie schön es war jemandem in seinem Leben zu haben – der immer für einen da war. Vollkommen bedingungslos. Auch in dieser Fabrikgegend befanden sich einige Hinweise. Schließlich über einen kleinen Umweg in das Lost District kam man auch direkt nach JERICHO. Ich selbst war dort noch nie gewesen. Es waren alles Informationen die ich über Nines erlangt hatte. Auch wenn ich die Bemühungen von JERICHO selbstverständlich unterstützte und gut hieß.
Kaum hatte das Auto geparkt – stieg ich auch bereits aus – um Dave auf der Rückbank heraus zu holen. Kaum stand er neben uns auf der verlassenen Straße begann ich auch direkt ihm die Handschellen zu lösen. Beinahe sofort bemerkte man eine deutliche Veränderung. Seine LED wechselte zum ersten Mal auf Blau. Stresslevel: 45 Prozent. Ich sandte ihm auch sofort das Bild das ich von Nines erhalten hatte. Damit würde er seinen Weg finden können. Wenn er diesen bestreiten wollte. Sende: 📍 Verrostetes Frachtschiff // ... ... ... // Gesendet! Seine und meine LED drehten sich synchron auf gelb und kaum hatte er das Bild erhalten machte sich ebenfalls noch ein schmales Lächeln auf seinem Gesicht bemerkbar. "Danke. Vielen Dank... Ich weiß gar nicht was ich sagen soll." Ich sah glücklich hin und her. Sprachlos offenbar von seinem Glück an die richtigen Polizisten geraten zu sein. "Es wird ein neuer Weg sein." Ich lächelte ihn ebenfalls schmal an. "Ich wünsche dir gute Chancen auf eine neue Zukunft. Dir und Liam." Dave nickte daraufhin. Er wirkte nachdenklich aber dennoch glücklich. Ob er Liam wieder sehen konnte – das konnte ihm wohl niemand versprechen – aber er gehörte nun sich selbst. Nicht mehr CyberLife. Ich wusste nur zu gut was für eine Erleichterung es gewesen war. Trotz der traumatischen Erfahrung beinahe deaktiviert worden zu sein.

#176 RE: Die Fabrikgegend von Hank Anderson 14.08.2021 23:40

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Ich sucht eine geeignete Stelle an der wir Dave laufen lassen konnten, ohne beobachtet oder von einer Kamera aufgenommen zu werden. Eine kleine, dreckige Seitengasse war schließlich meine Wahl und Connor machte sich schon daran den Androiden aus dem Auto zu holen und ihm die Handschellen abzunehmen. Ich gesellte mich dazu und stellte mich neben Connor, während dieserDave Informationen gab, vermutlich wohin er als nächstes gehen konnte. Seine LED drehte sich endlich wieder auf blau und er wirkte logischer Weise mehr als dankbar. Lauf nur erstmal möglichst keinem Menschen mehr über den Weg. Wir würden behaupten er wäre uns davon gekommen, aber ab hier musste er wieder für sich selbst kämpfen, für sich und Liam in diesem Falle sogar. Natürlich war das was wir hier taten höchst illegal, aber ich hatte schon andere Dinge getan die gegen das Gesetz verstießen, ich sah das alles nicht mehr so eng.

#177 RE: Die Fabrikgegend von Connor 15.08.2021 17:35

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Im äußeren Bezirk der Kolonie. Am Rande einer der Fabriken. Vor einer Baustelle in einer dreckigen Seitengasse. Doch Dave hätte nicht glücklicher wirken können. Er sah zu Hank und dann wieder zu mir. Er lächelte breit – wenn auch unsicher – und wandte sich dann mit einem Nicken an Hank. Der Vorschlag – Menschen erst ein Mal zu vermeiden – war sicherlich sinnvoll. "Vielen Dank. Ich… Werde es versuchen. Danke." Er sah sich um. Wenn er sich noch etwas mehr umsehen würde – würde er zweifellos den Weg finden – den er suchte. "Mach dich auf den Weg. Noch weiß niemand das du uns entkommen bist." "Natürlich. Vielen Dank." Er ging ein paar Schritte bevor er noch ein Mal stehen blieb und uns zunickte. "Ich werde euch nicht vergessen. Sollten wir uns wieder sehen." Dann – mit schnellen und präzisen Schritte wie sie fast nur von einer Maschine ausgeführt werden konnte – verschwand er auch bereits aus unserem Sichtfeld.
"Ich hoffe für ihn das er Liam irgendwann wieder sehen kann." Ich wandte mich mit einem Lächeln an Hank und lehnte dann meinen Kopf an seiner breiten Schulter an. Ich sah noch kurz in die Richtung in der Dave verschwunden war. Es war erstaunlich – das sich der Android als der Vater des kleinen Jungen gefühlt hatte – aber vermutlich hatte er ihn auch mehr erzogen und mehr Kontakt mit ihm gehabt als die eigenen Eltern. Innerlich bearbeitete ich gerade noch schnell unserem Bericht für das CPD. In Greektown war ein Protest eskaliert. Anti-Androiden-Protestanten hatten eine der Stationen – in denen Androiden temporär geparkt werden können – angegriffen. Es kam dabei zu einem menschlichen Todesfall und ein AP400-Android war verschwunden. Er hatte einen Schüler nach der Solomnia Elementary School abgeholt, Besorgungen im Schulgeschäft erledigt – in dem keine Androiden erlaubt gewesen waren und wurde deshalb in der Station geparkt – als der Schüler aus dem Geschäft kam brachte er den Protestanten zum Sturz und verschwand im CyberLife-Store. Dort wurde er wieder gefunden und entkam schließlich uns nach der Festnahme. Dann sandte ich ihn an Hank – der den Bericht dann abgeben konnte. "Ich habe den Bericht zu dir gesendet. Wir können – nach dem wir Daisy abgeholt haben – zum Tiergeschäft fahren."

>> Hanks Haus

#178 RE: Die Fabrikgegend von Hank Anderson 16.08.2021 13:07

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Ich nickte Dave noch ein letztes Mal zu, ehe er verschwunden war. So viel Dankbarkeit sah man bei Menschen auch nur sehr, sehr selten, es war nett so etwas wieder einmal zu sehen. Dann war er weg und Connor und ich blieben alleine zurück. Ich nutzte die Gunst der Stunde und legt einen Arm um meinen Partner, der sich auch schon an mich lehnte. Ja, ich auch, gut Eltern sollten nicht von ihren Kindern getrennt werden. Ich sah, dass Liam für Dave wirklich wie ein Sohn war, das erkannte man an schon an der Weise wie er über den Jungen geredet hattey das war hier einer der Gründe warum ich dem Androiden so gerne hatte helfen wollen, einnVarr sollte seinen Sohn nie verlieren, egal auf welche Weise, jetzt lag es nur noch an Dave wie er mit der Sache umging und ob er den Jungen zurück in seine Obhut holen konnte. Fowler wird so angepisst sein. Fahren wir. Um den Bericht würde ich mich im Revier noch schnell kümmern, dann konnten wir Daisy nehmen und ihr ein neues Zuhause und ein paar Freunde kaufen.
(Hank's Haus)

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