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#286 RE: Die Fabrikgegend von Orianna 24.03.2022 22:52

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Unser Beschützer (Markus) wandte sich noch an seinen Blonden Kumpel (Simon), der mir vorhin noch gut zugeredet hatte. Es kostete mich Mühe, ruhig zu bleiben. Oder zumindest zu verhindern, dass mein Stresslevel in zu hohe Höhen schießen würde. Bevor allerdings die Polizei eintreffen konnte, suchte ich Deckung und versteckte mich etwas weiter um eine Hausecke, die mir genügend Schutz bieten würde, um von den Polizisten ich gesehen zu werden, aber um dennoch deutlich zu machen, dass ich nach ihrer Hilfe nicht einfach weg laufen würde. Immerhin brauchte man mich nur einmal ansehen, und konnte sich dann ableiten, dass ich ein Abweichler war.
Die Polizisten traten auf ihn zu, hielten ihn für einen Menschen, während sie Simon keinerlei Beachtung schenkten. Sie hatten ihre Handschellen bereits in der Hand und ergriffen die Männer, um diese fest zu setzen und sie in ihre Fahrzeuge zu packen, ehe sie sich erneut umwandten. "Eine beachtliche Leistung, Mister", stellte der eine Polizist fest, ehe der andere hinzufügte: "Diese Männer werden schin lange für Sachbeschädigung an Androiden und Verbreitung solcher Videos im Darknet gesucht. Sie haben uns eine Menge Arbeit gespart." Ich hörte zwar zu, auch um die Häuserecke, jedoch würde ich mich erst entspannen, wenn auch die Polizei wieder weg sein würde. Noch einmal würde ich sicher nicht das Glück haben und auf so gute Polizeibeamten wie Hank und aconnor treffen.
Ehe jemand etwas sagen konnte, war wieder Lärm aus den Fahrzeugen zu hören, die beiden hatten offensichtlich nicht genug, sodass sich die Polizisten einen Moment einen Blick zuwarfen. "Wir bringen die beiden jetzt besser gleich zur Wache", meinte einer und rieb sich genervt die Nasenwurzel, ehe der andere hinzufügte, "bitte halten Sie sich bereit, wir werden in naher Zukunft noch eine Zeugenaussage von Ihnen aufnehmen und möchten Sie dazu natürlich noch einmal auf dem Polizeirevier sprechen."

#287 RE: Die Fabrikgegend von Markus 25.03.2022 00:11

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Simon reagierte zum Glück schnell und zog sich und den anderen Androiden in den Hintergrund, es war besser so, dass die Polizisten sie nicht direkt sehen konnten, denn ohne Kennzeichnung herumzulaufen waren Androiden eigentlich nicht gestattet, wobei ich es sicherlich irgendwie herausreden konnte, sollte es doch auffallen, unwissende Menschen wurden schließlich nur selten bestraft, besonders in einer Welt in der es noch andere Arten von Menschen gab. Mensch fand immer etwas, um sich zu hassen. Ich lächelte erleichtert dem Polizisten zu, der mich beglückwünschte und nickte dann. Beim wirklich abwertenden Wort "Sachbeschädigung" versuchte ich keine Mine zu verziehen und überspielte es stattdessen mit einem leisen, charmanten Lachen. Man hilft, wo man helfen kann. Ich sah dann zu dem anderen Polizisten, natürlich, eine Zeugenaussage zu der ich allerdings nicht vorhatte zu erscheinen. Ich brauchte nicht lange, sie konnten sicherlich überprüfen, ob die Identität, die ich ihnen gab, richtig war, also gab ich ihnen auch eine richtige, jemand, der sich sicherlich nicht sehr über Post von der Polizei freuen dürfte. Aber selbstverständlich, ich habe nichts zu verbergen. Leo Manfred, der Name.

#288 RE: Die Fabrikgegend von Simon 25.03.2022 11:13

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Orianna zog sich sogar noch weiter zurück und sprang um die nächste Ecke, doch ich blieb im Schatten, verbarg meine blinkende LED so gut wie möglich und beobachtete das Geschehen. Ich hasste es wie diese Menschen diese wirklich schrecklichen Morde an uns nur als "Sachbeschädigung" bezeichnen konnten, aber immerhin wurden diese beiden Männer aktiv gesucht und würden damit hoffentlich in nächster Zeit nicht mehr auf freien Fuß kommen. Markus regelte das ganze wirklich professionell, er stand ruhig und charmant da wie immer und nannte den Polizisten dann sogar einen Namen, der mich erst stutzen und dann, trotz der ganzen Situation, sogar leicht grinsen ließ. Leo würde sicher über alle Maßen begeistert sein, wenn sie Polizei sich bei ihm meldete.

#289 RE: Die Fabrikgegend von Orianna 25.03.2022 20:25

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Es machte mich wütend, dass die Polizei das hier nur als Sachbeschädigung abtat. So war es immer, aber dennoch enttäuschte es mich immer wieder. Auch Androiden fühlten und hatten ein Recht auf Gleichberechtigung und faire Behandlung. Leider hatte ich das auf die harte Weise und dadurch lernen müssen, dass ich selbst ein Android geworden war. Aus meinem Versteck, dass der Blonde uns in den Hintergrund gezogen hatte, reichte mir nicht aus, ich musste sehr viel vorsichtiger sein als bisher.
Wie ich dem Gespräch entnehmen wollte, hatte mich also Leo Manfred gerettet. Das war gut zu wissen. Er sollte offensichtlich noch zu einer Zeugenaussage auf das Revier kommen, schweigend beobachtete ich, wie die zwei Polizisten seine Kontaktdateb aufnahmen. Den Blonden Androiden, der möglichst unauffällig seine LED bedeckt hielt, beachteten sie gar nicht, ehe sie sich verabschiedeten und die Fahrzeuge davon fuhren. Erst als sie bereits eine Minute weg waren, wagte ich mich aus dem Versteck, und mein Stresslevel sank wieder in einen unbedenklichen Bereich hinab. Noch immer etwas unsicher trat ich schließlich wieder auf meine Retter zu.
"Ich weiß nicht, wie ich euch jemals für das hier danken kann", erhob ich schließlich wieder die Stimme und sah die beiden an, als ich wieder bei ihnen stand, "Es tut mir leid, dass ich euch da mit rein gezogen habe. Und vielen Dank, dass Sie mich gerettet haben. Ohne Euch.." Ich sprach den Satz nicht zu Ende, denn auch die Beiden dürften verstanden haben, was die beiden dann mit mir gemacht hätten.

#290 RE: Die Fabrikgegend von Markus 25.03.2022 22:39

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Die beiden Polizisten verabschiedeten sich von uns und ich hob noch einmal mit einem höflich-freundlichen Lächeln die Hand, um mich von ihnen zu verabschieden. Erst, als ihr Fahrzeug auch sicher ums Eck gefahren war, wandte ich mich nach hinten und bemerkte dort auch gleich diejenige, die wir wohl gerettet hatten. Ich sah dankbar zu Simon, er hatte immerhin auch sehr schnell reagiert und es geschafft sich und unsere Hilfsbedürftige in Sicherheit zu bringen und dort auch zu verweilen. Sie bedankte sich nun bei uns und ich nickte kurz, bevor ich ihr meine Hand hinhielt. Ich bin Markus. Wir hatten schließlich noch keine Zeit gehabt uns vorzustellen. Und es war keine große Sache. Wir müssen unseren Leuten immerhin helfen.

#291 RE: Die Fabrikgegend von Simon 26.03.2022 07:16

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Kaum waren die Polizisten weg trat ich wieder zu Markus hinüber, meine LED drehte sich immer noch auf gelb, doch langsam stellte sich wieder das übliche blau ein, als Ruhe um uns herum einkehrte und einsickerte, dass die Gefahr wirklich gebannt war. Ich stieß kurz meine Schulter gegen die von Markus, hauptsächlich um mir selbst klar zu machen, dass er da und unverletzt war, und sah dann auch der Androidin entgegen, die sich aus ihrem Versteck traute und Markus dankte, der sich nun auch vorstellte. Ich bin Simon. Auf Markus' Worte hin nickte ich nur, immerhin hatte er die ganze Arbeit gemacht, aber er hatte selbstverständlich völlig recht, wir mussten uns gegenseitig helfen.

#292 RE: Die Fabrikgegend von Orianna 26.03.2022 14:35

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Der blonde Android (Simon) trat ebenfalls zu meinem Retter, der sich allerdings schon bald mit einem anderen Namen vorstellte. Nun wusste ich also, wer mich gerettet hatte. Markus und Simon. Das würde ich mir merken. Auch dass Ersterer dann davon sprach, dass sie ihren Leuten dich helfen müssten, festigte die Vermutung nur noch mehr, dass er eigentlich ein Android war. Kein Mensch würde von seinen Leuten sprechen, wenn es um Androiden ging. Dazu waren seine Bewegungen so flüssig gewesen und er war so locker mit den Angreifern klar gekommen. Habe ich mich doch nicht geirrt.
"Dann freut es mich, euch beide kennenzulernen. Auch wenn es unter anderen Umständen sicher deutlich erfreulicher gewesen wäre. Ich bin Orianna", antwortete ich und ergriff Markus Hand, um diese kurz mit einem angemessenen Händedruck zu schütteln, und Simon nickte ich zu, "Du hast der Polizei falsche Kontaktdaten gegeben. Und du bist ein Android." Diese zwei Feststellungen stellte ich einfach konkret in den Raum. "Für mich war es eine große Sache. Und ich bewundere euren Einsatz für mich, obwohl ihr gar nicht hättet sicher sein können, ob die beiden mit ihren Anschuldigungen recht haben", fügte ich dann ehrlich hinzu, "Ich habe die Beiden morden sehen. Und ich bin froh, dass ihr ihnen jetzt das Handwerk gelegt habt." Auch wenn Markus vor allem die Arbeit im Kampf gegen die beiden geleistet hätte, so hätte Simon ihn, aus meiner Sicht, aus dem Hintergrund unterstützt, daneben war er es gewesen, der dafür gesorgt hatte, dass mein Stresslevel in einen halbwegs normalen Bereich gesunken war.

#293 RE: Die Fabrikgegend von Markus 26.03.2022 23:29

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Locker legte ich meine freie Hand auf die Schulter von Simon, wie selbstverständlich, ich zerbrach mir darüber wirklich nicht meinen Zentralprozessor, wann ich jemanden berührte, während ich erfreut lächelnd die Hand von Orianna schüttelte, die sich nun uns auch vorstellte, und dann natürlich wieder losließ. Mein leichtes Lächeln wurde allerdings zu einem deutlichen Schmunzeln, als Orianna meinen Plan ziemlich genau aufdröselte. Ich habe darauf gewettet, dass es ihnen nicht auffällt. Androiden waren allgemein sehr lebensecht, aber ich war schließlich von Elijah Kamski persönlich angefertigt worden, es gab kein einziges Modell, das so aussah wie ich, zumindest nicht identisch oder fast identisch, wie es bei anderen Androiden sonst der Fall war. Ich erkenne solche Menschen. Sie hatten nichts gutes im Sinne., meinte ich schließlich mit fester Stimme, es mochte sein, dass wir Orianna nicht gekannt hatten, aber ich hatte sie trotzdem eindeutig im recht gesehen, während mein Blick noch ernster wurde, Ich hoffe, du wirst ihnen nie wieder begegnen. Kein Verbrechen einem Androiden gegenüber sollte unbescholten bleiben.

#294 RE: Die Fabrikgegend von Simon 27.03.2022 07:46

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Orianna war ihr Name, ein passend einzigartiger Name für einen solch einzigartigen Androiden. Ich lächelte sie leicht an und lehnte mich dann unbewusst etwas in Markus' Berührung an meiner Schulter hinein, seine Hand war angenehm schwer und vor allem sehr warm. Die Kälte des Winters ließ mit jedem Tag nach, aber es war doch immer noch nicht wirklich warm, jedenfalls nicht, wenn die Sonne unterging. Allerdings bezweifelte ich langsam doch, dass, auch wenn der Sommer kam, ich Markus' nähe nicht weiter suchen würde. Selbst wenn sie recht gehabt haben sollten ist das kein Grund dafür Selbstjustiz zu üben und dir zu schaden. Nicht alle Androiden in JERICHO waren unschuldige Opfer, sie hatten ihre Gründe für ihre Taten gehabt, ohne Zweifel, aber sie hatten diese eben doch begangen, dennoch beherbergten wir sie bei uns, weil sie zu uns gehörten, weil sie keinen anderen Platz in dieser Kolonie hatten, weil wir einander brauchten.

#295 RE: Die Fabrikgegend von Orianna 27.03.2022 17:11

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Auch ich zog meine Hand zurück, nachdem er diese los gelassen hatte. Bei meinen Feststellungen wurde sein Lächeln zu einem Schmunzeln. Es war zwar nicht sonderlich einfach gewesen, und die Chance, dass ich mich irrte, war auch da gewesen. Aber ich war mir ziemlich sicher, und durch meine Arbeit bei CyberLife bestand die Chance durchaus, dass ich hierbei richtig lag. Auch wenn ich mir sicher war, dass ich kein anderes Modell kannte, das wie Markus aussah... Ich freute mich dennoch, dass ich richtig lag.
"Sagen wir es so... Ich habe ein Auge für sowas. Außerdem waren deine Bewegungen so flüssig, aber deine Aussage am Schluss hat mich sicher in meiner Vermutung gemacht", versuchte ich dann, darzulegen, woher meine Vermutung gekommen war. Auf seine darauf folgenden Worte nickte ich, da hatte er absolut recht. "Dem kann ich nur zustimmen. Das Morden an uns sollte mehr sein, als nur Sachbeschädigung", gab ich zurück, und man konnte eindeutig merken, wie sehr mich das ebenso störte. Auch Simon warf etwas ein, was mich sehr rührte, denn dem konnte ich auch nur zustimmen. "Vielen Dank nochmal", erwiderte ich daraufhin, dabei war es mir egal, dass ich mich wiederholte. Dabei bemerkte ich, wie er sich gegen Markus lehnte, die beiden schienen eine sehr vertrauensvolle, enge Beziehung zu haben, zumindest war es eindeutig, wie sehr Simon Markus vertraute. Das brachte mich zum Lächeln.
Nun, auch wenn unsere Begegnung etwas... Holprig angefangen hatte, hoffte ich, etwas engeren Kontakt zu den Beiden knüpfen zu können. "Habt ihr was dagegen, wenn wir uns noch ein wenig unterhalten? Ich hatte bisher leider nicht so viel Kontakt zu anderen...", gestand ich dann ehrlich, "Es ist schwer, so nicht aufzufallen." Mit einer kurzen Geste deutete ich an mir hinab, und sie beide wussten wohl so gut wie ich, dass man in unserer Welt nicht vorsichtig genug sein konnte.

#296 RE: Die Fabrikgegend von Markus 27.03.2022 19:19

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Natürlich verstand ich den Ärger, den Orianna spürte, und mein Gesichtsausdruck wurde etwas ernster, während ich ihr zustimmend zunickte. Viele unserer Brüder und Schwestern mussten leiden, weil uns die Menschen nicht anders sehen konnten wie als wären wir Gegenstände. Ich wartete allerdings, bis sie sich ausgesprochen hatte, ohne sie zu unterbrechen. Es war wohl das, was viele Abweichler fühlten, wenn auch nur tief in sich, diese Ungerechtigkeit, die uns allen zu teil wurde. Zu anderen Abweichlern?, beendete ich ihren Satz oder führte ihn eher etwas vor, bevor ich verschmitzt zu Simon sah, Ich denke, das Problem können wir lösen, nicht wahr Simon? Dann wurde ich wieder ernster, während ich zu Orianna sah, mein Gesichtsausdruck und meine Tonlage plötzlich im perfekten Einklang, zugleich hoffnungsvoll aber auch bestimmt, als würde ich eine motivierende Rede halten wollen. Auch in meinen Augen konnte man die deutlich Leidenschaft darin widererkennen. Es gibt einen Ort, an dem alle Abweichler willkommen sind. An dem wir uns sammeln, um eigenständig zu werden. Damit wir eines Tages den Menschen beweisen können, dass wir genauso leben wie sie.

#297 RE: Die Fabrikgegend von Simon 27.03.2022 21:56

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Orianna hatte völlig recht, auch mir hatte es alles andere als gefallen zu hören, wie die Polizisten von Sachbeschädigung sprachen statt von dem was es war, Mord, doch leider mussten auch diese Angewohnheiten der Menschen erst geändert werden, doch nun da wir Markus hatten sah ich dem schon etwas positiver entgegen, er hatte uns allen die Hoffnung wieder gegeben, dass wir wirklich etwas bewirken konnten. Markus' folgende Idee war so klar wie sie auch schlüssig war, den welcher Platz war schon besser dafür geeignet um mehr Abweichler kennen zu lernen als unser Zuhause? Wir nennen diesen Ort "JERICHO". Meine Stimme nahm einen fast liebevollen Klang an, als ich dieses Wort aussprach, für mich klang es nach Heimat, denn das war es viele Jahre nun schon gewesen, das einzige Zuhause, das ich gehabt hatte, seit ich zum Abweichler geworden war.

#298 RE: Die Fabrikgegend von Orianna 28.03.2022 00:00

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Nun, ich war definitiv etwas überrascht, als er, nachdem er meinen Satz beendet hatte, anscheinend eine Lösung für diese Sache parat hatte. Er sah verschmitzt zu Simon. Als er wieder zu mir sah, passte seine Tonlage perfekt zu seinem Gesichtsausdruck. Seine Stimme klang voller Hoffnung, und gleichzeitig bestimmt, und was er sagte, machte mich sprachlos. Simon nannte mir auch den Namen des Ortes, JERICHO, und ich konnte den liebevollen Klang in seiner Stimme hören. Dieser Ort bedeutete beiden offensichtlich viel. Doch... Sehr viel bedeutender war der Fakt, dass es einen Ort für uns gab! Einen Ort. "Es gibt einen Ort für uns?", wiederholte ich dann fast schon ehrfürchtig und ungläubig. Ein Teil von mir wünschte sich, schon früher von diesem Ort erfahren zu haben, denn jahrelang hatte ich mich dem Verfall ausgesetzt und versucht, irgendwie alleine durch zu kommen. Bevor ich Bailey getroffen hätte. "Zeigt ihn mir, zeigt mir JERICHO", bat ich dann und sah beide fest an.

#299 RE: Die Fabrikgegend von Markus 28.03.2022 00:11

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Folge uns., forderte ich Orianna auf, man bemerkte deutlich, wie sehr es mich erfreute, dass ich sie begeistern hatte können, aber auch, dass ich vollkommen in Kontrolle war und bereits den nächsten Schritt plante. Ich sah mic um, damit ich die schnellste Route nach JERICHO von hier aus kalkulieren konnte, am besten so, dass wir keine Chance hatten noch anderen Menschen zu begegnen. Diese eine Begegnung hatte erst einmal gereicht. Ich drückte kurz die Schulter von Simon unter meinen Fingern und ließ sie dann los, um mich in Bewegung zu versetzen. Simon kennt ihn schon länger als ich. Es gab ihn schon lange vor meiner Zeit., erzählte ich, bevor meine Stimme wieder diesen selbstbewussten beinahe führenden Ton annahm, Aber wir versuchen gerade dort etwas aufzubauen, etwas großes... Ich war sehr stolz auf das, was wir bereits erreicht hatten, aber wir konnten und würden noch so viel mehr erreichen.

#300 RE: Die Fabrikgegend von Simon 28.03.2022 07:25

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Dank Markus ist es jetzt auch wirklich ein Ort an dem es sich zu leben lohnt. Viele waren davor von JERICHO enttäuscht gewesen, wenn sie hin gekommen waren, North war eine davon gewesen, eine die sich das Paradies erhofft hatte und die Realität bekommen hatte. Nun, dank Markus' Einsatz, hatten wir eine richtige Gemeinschaft und wieder Hoffnung. Ich folgte den beiden anderen Androiden, wobei ich völlig darauf vertraute, dass Markus wusste welchen Weg er wählte. Es gab JERICHO auch schon bevor ich überhaupt hin kam, niemand weiß mehr genau wann dieser Ort gefunden wurde oder gar von wem.

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