Seite 1 von 3
#1 Die Zellen von Die Hauptzentrale 10.11.2019 13:59

avatar


Sollte ein Bösewicht jemanden gefangen halten, findet man ihn meistens hier. Die Geräusche aus diesen Zellen sind beinahe unmöglich zu hören, weil sie tief im Erdboden verschwinden.

#2 RE: Die Zellen von Vanir 25.04.2021 11:46

avatar

Zitat von Siren im Beitrag Das Metrosystem
Es gab einen guten Grund, warum ich mich bisher für keine einzige Mission gemeldet hatte, denn ich war mit meinem Status als Ausbilder für Meta-Fähigkeiten bei den jungen Metamenschen, die im Hauptversteck der Mission COURAGE lebten, mehr als nur zufrieden. Ich brauchte keine großen Abenteuer oder musste mir etwas beweisen, aber trotzdem, in dem Moment, als ich das kleine Kind gesehen hatte, ich hätte nicht einfach zuschauen können. Ganz egal wer es gewesen wäre, selbst einer meiner Mitschüler, die sich immer über meine Art lustig gemacht hatten, sie hatten es einerseits sicher nicht so gemeint und andererseits, ich hätte sie ohne auch nur mit der Wimper zu zucken gerettet. S-Sie kennen Roman? Er ist einer unserer besten Schauspieler., meinte ich schüchtern, aber ich war doch ziemlich erstaunt, ich hatte mich gerade noch davon abhalten können, danach zu fragen, welchen Roman er meinte, ich kannte immerhin zwei, aber ich hatte mich entschlossen, er musste den vom Theater meinen, immerhin hatte ich zuvor gerade darüber geredet. Überhaupt nachzudenken fiel mir allerdings irrsinnig schwer, ich musste mich schon darauf konzentrieren einfach meine Füße zu heben, um nicht hinzufallen. A-Arthur., bemühte ich mich schließlich sofort zu antworten, ich hatte panische Angst davor, etwas falsches zu sagen und am Ende noch in einer Gasse zu landen. Ich wünschte mir so sehr, dass Dantalion da wäre, dass er mir helfen könnte, aber er war es nicht und ich hatte mich selbst in das Schlamassel reingebracht. Trotzdem, es war besser so, ich war froh, das Kind beschützt zu haben. Besser ich, als jemand anderer.

wird weggebracht zu: Resistance HQ » Die Zellen


Als er nach hakte, begann ich zu grinsen. "Natürlich kenne ich ihn. Er ist ein... Äh... Guter Freund von mir", antwortete ich dann, mit einem wölfischen Grinsen im Gesicht, "Ally hat mir ja neulich versichert, dass er ein absolutes Naturtalent ist und überhaupt keine Proben braucht, während alle anderen ja so viel proben müssen." Das brachte ich mit Absicht an, vielleicht konnte ich ein wenig Missgunst säen und einen kleinen Streit provozieren.
Ich führte ihn in das Hauptquartier der Resistance, ganz gemächlich, und da dann stets die Treppen hinab, in den Untergrund, tief hinab zu den Zellen. Dort Schritt ich mit ihm in eine große Zelle und schloss die Tür nach mir. Meine Puppen marschierten zurück zu mir, während aber die eine auf meiner Schulter nun über meinen Arm auf seine Schulter spazierte. "Lass uns Spaß haben, Arthur", strahlte ich ihn an, "mal sehen, ob du das auch noch denkst, wenn ich mit dir fertig bin und von dir nicht mehr übrig bleibt als ein jämmerliches Häufchen Elend. Wobei... Jämmerlich bist du ja schon." Ich nahm schließlich meine Hand runter und trat ein paar Schritte rückwärts.
"Wenn ich jetzt mit dem Finger schnippe, dann wird die Puppe auf deinen Schultern explodieren~", säuselte ich, ein diabolisches Lächeln legte sich auf meinen Lippen, "lass mich dein Flehen hören. Bettel mich an, es nicht zu tun~" Natürlich würde ich die Puppe trotzdem hoch jagen, aber das musste er natürlich nicht wissen.

#3 RE: Die Zellen von Siren 25.04.2021 12:50

avatar

Dass Roman solche Freunde hatte, hätte ich mir nicht gedacht, aber andererseits tummelten sich am Theater geradezu die Metamenschen, registrierte sowie nicht registrierte, in der Künstlerszene war es einfacher sich zu verstecken und nicht interessant für die Regierung zu wirken. Ich selbst hatte es schließlich genauso gemacht. In meinem Körper befand sich allerdings keine einzige Faser, mit der ich Missgunst zeigen konnte, weshalb ich nur mit einem zustimmenden Nicken reagierte, ich hatte keine Ahnung, was die Absicht des Bösewichts in Wahrheit gewesen war. Je weiter wir gingen, desto mehr verstriefte ich mich, ich spürte, wie ich immer wieder die Luft anhielt, während wir tiefer und tiefer in den Untergrund hinabgingen. Ich zuckte zusammen, als sich die Tür der Zelle hinter uns schloss, ich war nun vollkommen mit ihm alleine. Ich- Ich-, versuchte ich verzweifelt etwas zu sagen, aber ich brachte keinen ganzen Satz mehr über die Lippen, schon gar nicht, als eine seiner Puppen auf meine Schulter kletterte. Mein gesamter Körper schien sich zu verkrampfen, während Angst mein Gehirn betäubte. Nein, bitte, Sir, bitte tun Sie das nicht. Sie können mich einfach gehen lassen, Sie müssen mir nicht wehtun, wirklich. Ich spürte, wie ich immer schneller aus und ein atmete, während langsam die Realisation in meinem Kopf eintraf, dass er es wirklich nicht vorhatte mich gehen zu lassen. Er würde mir auch nicht nur wehtun, wenn er es darauf anlegte, konnte er mich sicherlich töten. Tränen begannen über meine Wangen zu kullern, zuerst noch leise und dann beinahe hysterisch begann ich zu schluchzen, während ich auf meine Knie fiel. Die Puppe blieb an meiner Schulter dabei, er war in sicherer Entfernung, aber ich streckte ihm meine Hand entgegen, als hätte ich immer noch auch nur einen Hauch einer Hoffnung, dass er Mitleid mit mir haben würde. Es tut mir leid, ich wollte Sie nicht wütend machen, bitte, ich mache alles, wirklich alles!, sprudelten die Wörter nun geradezu aus mir heraus, auch wenn ich selbst nicht ganz wusste, was ich sagte. Ich stütze mich mit meinen Händen am Boden auf, während ich meinen Kopf senkte, ich wagte es gar nicht ihn anzusehen, meine Augen weit aufgerissen, aus denen die Tränen mehr und mehr zu Boden tropften. Bitte., flehte ich, meine Stimme wurde fast heiser, Bitte töte mich nicht!

#4 RE: Die Zellen von Vanir 25.04.2021 18:49

avatar

Breit grinste ich, während ich jede seiner Reaktionen in mir auf saugte wie ein Schwamm. Sein ganzer Körper verkrampfte sich und ich konnte seine Angst fast schon greifen, mir war fast, als könne ich diese riechen. Leicht leckte ich mir über die Lippen, es war ein wunderschöner Anblick, der sich mir bot. Diese Angst, diese herrliche Angst tat mir gut und hob meine Laune ins Unendliche. Dabei begann er schließlich sogar zu betteln, wie ich es wollte. Der Kerl hatte null Rückgrad, aber sich für das Kind eingesetzt.
"Du bist echt niedlich, weißt du das?", seufzte ich und schüttelte den Kopf, "so leichtgläubig und so naiv... Du bist echt traurig..." Breit grinste ich, ehe ich mit dem Finger schnipste und die Puppe auf seiner Schulter hoch ging. Damit sollte das Trommelfell etwas abbekommen und er sollte leichte Wunden davon tragen. Lang ließ ich ihm jedoch nicht Zeit. Einer meiner Leute besorgte mir unterdessen was nettes, ich würde Arthur wie ein Geschenk verpacken und ein Bild von ihm posten. Meine Puppen stellten sich nun in Reihe, wie eine Schlange, schon bald marschierte die erste los und auf Arthur zu. Entspannt lehnte ich an der Wand und grinste ihn an.

#5 RE: Die Zellen von Siren 25.04.2021 21:15

avatar

Niedlich, leichtgläubig, naiv. Bei jedem dieser Worte zuckte ich zusammen, als hätte er mich geschlagen, es fühlte sich auf jeden Fall so an, denn ich konnte kaum atmen, während ich es vorsichtig wagte wieder zu ihm hochzusehen. Allerdinge begegnete mir dort nur ein breites Grinsen und ich riss die Augen auf, als ich sah, wie er seine Hand hob und mit dem Finger schnipste. Ich kniff die Augen fest zusammen, aus denen noch immer Träne für Träne kullerten, während ich zittrig einatmete. Die Puppe an meiner Schulter explodierte und mein Körper erschütterte sich, während ein hoher Piepston sich in meinem Ohr ausbreitete. Ich hörte nichts, meine Schulter schmerzte, ich versuchte erst gar nicht sie zu bewegen, während ich mich mit der anderen Hand am Boden abstützte. Langsam erst blinzelte ich und realisierte, dass ich noch lebte. Ich bekam nichts um mich herum mit, bevor ich erst verstand, was gerade passierte, da marschierte bereits die erste Puppe auf mich zu, ich hatte das Gefühl, keine Luft zu bekommen, während ich mich panisch aufrappelte und versuchte ihr so gut ich konnte auszuweichen. Nur ein einziges Mal sah ich zu meinem Peiniger, ein verzweifeltes, aufgelöstes, Bitte, Gnade. Ich hielt meine Schulter mit der anderen Hand, sie tat weh, ich wusste nicht wirklich, was genau verletzt war, aber er gab mir auch keine Zeit wirklich nachzusehen.

#6 RE: Die Zellen von Vanir 26.04.2021 10:41

avatar

Es entging mir nicht, wie er bei jedem meiner Worte zusammen zuckte, jedoch war es einfach nur die Wahrheit. Er war niedlich, leichtgläubig und naiv. Wie konnte er bitte jemandem wie mir glauben, ich würde ihn gehen lassen, wenn er ganz lieb und brav darum bettelte? Jeder normale Mensch mit einem Funken Verstand hätte geahnt, dass ich natürlich nicht vor haben würde, ihn einfach so gehen zu lassen. Wenn er mir zu langweilig werden würde, musste ich mir was ausdenken, vielleicht ließ ich ihn auch einfach hier unten verrotten. Niemand würde ihn finden. Voller Freude, wie ein kleines Kind, das gerade eben ein supertolles und absolut großes Weihnachtsgeschenk bekommen hatte, beobachtete ich, wie er sich panisch aufrappelte und versuchte, der Puppe zu entgehen. Diese Verzweiflung in seiner Stimme, er klang so aufgelöst, war eine absolute Wohltat. Genau das war es gewesen, was ich hören wollte, was ich an diesen schwächlichen Menschen so sehr liebte.
Die nächste Puppe ließ ich in seiner Nähe detonieren und ließ ihm dann keine Zeit, sich zu sammeln. Stattdessen zog ich ihn dann rücksichtslos an seinem verletzten Arm zu mir, um dann damit zu beginnen, ihn wie ein Geschenk zu verpacken. Das würde ein schöner Post werden, ich würde alle Helden markieren, die mir bekannt waren, gerade, um sie zu trollen und zu ärgern. "Bitte lächeln~", säuselte ich zufrieden. Sobald das Bild geschossen war, lud ich es gleich auch hoch.

siren.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

#7 RE: Die Zellen von Siren 26.04.2021 11:10

avatar

Die nächste Puppe explodierte und ich wich panisch zur Seite aus, als ich plötzlich am verletzen Arm gepackt und mitgezogen wurde. Die Tränen kullerten noch immer über meine Wangen, allerdings nun stumm und resigniert. Ich gab kaum einen Ton von mir, ich wehrte mich auch nicht, während ich ihn einfach das machen ließ, was er wollte. Ich spürte, wie ich die Kontrolle über meine Fähigkeiten verlor und im nächsten Moment breitete sich eine unsichtbare, aber deutlich spürbare Wolke Angst-Pheromone um uns herum aus. Sie spiegelte jedes negative Gefühl wieder, dass ich gerade spürte, aber wie meine Bitten zuvor stieß ich hier gegen eine Wand. Mit stumpfen Augen sah ich zu ihm nach oben, während er das Foto machte, man sah alleine in meinen Augen selbst, wie sehr ich aufgegeben hatte. Die Tränen, die mir noch immer stumm über meine Wangen fielen, die Angst, die meinen ganzen Körper zu lähmen schien, mein Blick noch immer vollkommen auf den Bösewicht über mir fixiert, denn er bestimmte, was mit mir passierte, er hielt mein Leben in seiner Hand. Ich wagte mich nicht auch nur einen Millimeter zu bewegen, meine Beine angezogen, mein verletzter Arm unter mir eingeklemmt, mein anderer wehrlos an meiner Seite. Mein Kopf war wie in Watte eingepackt, ich konnte nicht denken, nur fühlen. Angst, Panik, Schmerz, Verzweiflung. Vielleicht war mein nächster Atemzug mein letzter, vielleicht würde ich hier noch tage- oder wochenlang bleiben. Ich will einfach nur nachhause, bitte, irgendjemand... Hilfe...

#8 RE: Die Zellen von Dantalion 26.04.2021 21:54

avatar

Ich beachtete niemanden, der meinen Weg hierher irgendwie kreuzte, ich überging jedes Gefühl von Furcht darüber wieder hierher zurück zu kommen, alles was ich verspürte war Wut und Sorge, Wut auf Vanir, der es gewagt hatte meinen Arthur auch nur anzusehen, Sorgen um eben diesen, der in Vanirs Fängen war. Im Gegensatz zu Red Riding Hood musste ich nicht lange suchen, ich wusste wo Vanir seine Opfer hinbrachte, in die Zellen der RESISTANCE. Mit unzähligen Flügelschlägen pro Minute flog ich durch die Gänge um schneller vorwärts zu kommen, Treppen hinab, durch Türen hindurch, bis ich endlich den Zellenblock erreicht hatte. Vanir! Ich schwöre dir, ich werde dir deinen Knackarsch aufreißen! Ich fand die entsprechende Zelle, momentan war es die einzige die gefüllt war, und brach durch die Tür, das sonst so hübsche Gesicht Wut verzerrt. Da war Vanir und da war auch Arthur, immer noch verpackt wie auf dem Bild, das auf Instagram gestellt worden war. Vanir du kleine Bitch, lass deine unerfahrenen Griffel von meinem Helden!

#9 RE: Die Zellen von Vanir 26.04.2021 22:14

avatar

Oh, ich konnte mich gegen die Angst, die wie eine Wolke hier in der Zelle schwebte, verschließen, denn ich hatte unglaublich viel Spaß. Allerdings wurden wir von einer wohl bekannten Stimme unterbrochen. Es war eine sehr große Überraschung, dass ausgerechnet er diesen kleinen Welpen kannte und ihn auch noch schätze!
"Oh, welch Tragödie, dass wir uns ausgerechnet unter solchen Umständen wieder sehen", antwortete ich, ehe ich dann meine Hände hinter dem Kopf verschränkte und provozierend mit den Hüften wackelte, "Danke, dass du nach wie vor meinen hübschen Knackarsch nicht vergessen hast~"

DimpledDelayedBluebottlejellyfish-size_restricted.gif - Bild entfernt (keine Rechte)

Danach grinste ich ihn breit an, vollkommen unbeeindruckt, wie er durch die Tür brach und vollkommen wütend erschien. " Aber aber, so unerfahren sind meine Griffel nicht mehr", fuhr ich schließlich fort, "Außerdem solltest du nicht so ein hässliches Gesicht machen. Das gibt unschöne Falten und dann wirst du ja noch hässlich." Meine Puppen setzten sich in Bewegung und stellten sich neben mir auf. Ich hatte noch eine ganze Menge übrig. "Seit wann stehst du auf Schoß Hündchen. Lass mir meinen Spaß, danach kannst du ihn gern wieder haben, mein Lieber. Sonst werde ich böse~", antwortete ich dann, das war absolut mein Ernst.

UeSjsTX.gif - Bild entfernt (keine Rechte)

#10 RE: Die Zellen von Siren 26.04.2021 22:48

avatar

Plötzlich wurde die Tür eingebrochen, ich konnte förmlich spüren, wie mein ganzer Körper darauf reagierte, als ich Dantalion's Stimme hörte, es war, als wäre es nicht real, denn er war hier. Ich konnte es kaum glauben, ein verzweifeltes Schluchzen entkam mir, ohne das ich etwas dagegen tun konnte. Dante? Er war wirklich hier, wieder, um mich zu retten. Es erinnerte mich an meinen Nachhauseweg von der Arbeit, als dieser Mann mich angegriffen hatte, ich presste meine Augen fest zusammen und zog mich noch enger zusammen. Ich konnte ihrem Gespräch nicht folgen, das einzige, was ich meinte zu hören, war mein lauter Herzschlag, der geradezu in meiner Brust trommelte. Die Tränen kullerten noch immer über meine Wangen, kein Stopp in Sicht, während ich versuchte mich so klein und so unauffällig wie möglich zu machen, selbst wenn das in dieser roten Geschenkbox gar nicht wirklich möglich war. Erst, nachdem die Stimme des Bösewichts verklungen war, wagte ich es wieder meine Augen zu öffnen, ich sah, wie seine Puppen wieder begannen sich zu bewegen, panisch wanderte mein Blick zu Dantalion. Bitte, tu dir nicht weh. Ich wollte nicht, dass er für mich verletzt wurde, ich sah ihn flehend an und kniff dann wieder panisch die Augen zusammen, ich hatte solche Angst, ich konnte mich nicht richtig bewegen, nicht richtig denken. Ich wollte nicht, dass Dantalion wegen mir verletzt wurde, aber ich war auch so froh, dass er gekommen war. Ich hatte um Hilfe gefleht und mein Retter war gekommen. Er war tatsächlich gekommen.

#11 RE: Die Zellen von Dantalion 26.04.2021 23:11

avatar

Oh bitte, Bitch. Ich flatterte auf Augenhöhe mit Vanir und schob mein Gesicht nahe an seines heran, meine Augen funkelten. Ich kenne dich so gut wie die Taschen dieser Jacke, du und deine süßen Püppchen machen mir keine Angst und jetzt hör mir einmal gut zu. Niemand. Vergreift. Sich. An. Meinen. Sachen. Ich mochte es selbst nicht aktivieren können, doch ich wusste, dass mein Schutzschild mich und Arthur schützen würde, wenn Vanir seine Puppen detonieren ließ, ich war emotional sehr aufgebracht und ich würde alles daran setzen Arthur zu beschützen. Ich schnippte Vanir ins Gesicht und wandte mich dann von ihm ab, denn er war meine Aufmerksamkeit nicht wert. Keine Angst, Sweetie, mir wird nichts passieren und dir auch nicht mehr. Meine Stimme war weich wie Samt geworden, als ich meine Worte an Arthur gerichtet hatte und wurde bei den nächsten wieder hart und wütend. Wenn er weiß was gut für ihn ist. Ich hatte Angst davor gehabt mich der RESISTANCE ohne Lucifer zu stellen, doch für Arthur war ich nun sogar zu den Zellen herabmarschiert, wenn das kein Beweis für meine Zuneigung war wusste ich auch nicht.

#12 RE: Die Zellen von Vanir 27.04.2021 09:28

avatar

"Deinen Sachen, Cutie? Ich sehe nirgendwo deinen Namen drauf stehen. Und von den tollen Helden heißt es doch immer, dass Menschen niemandem gehören können, hm?", antwortete ich mit einem unschuldigen Gesicht. Das Ganze gefiel mir gar nicht, eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass sich ausgerechnet jemand von der RESISTANCE mir in den Weg stellt, denn im Grunde hatte ich mehr mit diesen Möchtegern-Helden gespielt. Warum hatte ich eigentlich erwartet, dass sie mich finden würden? Selbst dazu waren sie zu dumm.
"Du wagst es, dich von mir abzuwenden und mein schönes Spielzeug mitzunehmen?", fauxhte ich, damit hatte er es definitiv verspielt. Wie konnte es sein, dass so ein jämmerliches Menschlein Dantalion so beeindruckt hatte, "du weißt offensichtlich nicht, was für dich gut ist!" Ich trat einfach aus der Zelle, meine Puppen waren mittlerweile in dieser überall verteilt, und dann schnipste ich mit dem Finger. Es waren genug Puppen, um Menschen ernsthaft zu verletzen oder gar zu töten. Natürlich waren es längst nicht alle, auf solche Pläne bereitete ich mich immer sehr sehr lange vor.

#13 RE: Die Zellen von Siren 27.04.2021 10:46

avatar

Dantalion machte mir keine Angst, selbst wenn er wütend klang, ich wusste, dass ich ihm vollkommen vertrauen konnte. Als er seine Stimme allerdings an mich richtete, wieder so warm und vertraut, konnte ich gar nicht anders, als kurz aufzuatmen. Es hatte sich angefühlt, als hätte ich bis gerade eben nicht atmen können. Allerdings breitete sich gleich wieder dieser Druck auf meiner Brust aus, als ich sah, wie viele Puppen es inzwischen geworden waren. Ihr Erzeuger war nun wirklich wütend, zuvor hatte er immer fröhlich geklungen, selbst als er mich dazu gezwungen hatte, um mein Leben zu betteln, aber jetzt war es vorbei. Ich wimmerte und kniff fest meine Augen zusammen, während ich meine Knie an meine Brust zog und meine Arme darum schlang. Ich versteckte auch mein Gesicht mit den vollkommen nassen Wangen in meinen Knien. Ein Schnipsen ertönte und die Zeit stand für einen Moment still für mich.

#14 RE: Die Zellen von Dantalion 27.04.2021 20:13

avatar

Oh, aber dafür habe ich hier einen Mittelfinger auf dem dein Name drauf steht. Oh und Newsflash, Honey, ich bin kein fucking Held. Mit einer Selbstverständlichkeit, die mich später selbst überraschen würde, streckte ich eine Hand zu Arthur auf und richtete die andere auf den Boden, in der Sekunde in der Vanir mit den Fingern schnippte, bildete sich um Arthur und mich herum jeweils eine leicht golden schimmernde Schutzkuppel, gegen die die Explosion der Puppen nichts ausrichten konnte. Die Zelle füllte sich mit Rauch, doch es war nicht mehr der von Vanirs Puppen, nun ging er auch von mir aus, meine Konturen begannen langsam zu verschwimmen und schließlich brach meine erste Form förmlich aus mir heraus, der Alptraumdämon. Als der Rauch sich lichtete war die Formverwandlung vollzogen, mein Schutzschild war verschwunden, Arthurs hielt ich noch aufrecht, nur für den Fall. In dieser Form hatte ich noch die Kontrolle über mich selbst, doch die Verwandung zum 100prozentigem Dämon war nicht mehr weit und vor dieser Form hatte selbst Lucifer Angst gehabt. Nun aber stand ich da, wesentlich größer nun als Vanir, mein Körper schien zu Rauchen. Ich schlage vor, Darling, du verpisst dich jetzt und lässt meinen Helden hier in Zukunft in Ruhe, oder ich werde dich und deine gesamte erbärmliche Armee aus Püppchen in Grund und Boden stampfen. Haben wir uns verstanden? Meine Stimme war krächzend, unsteht, doch ein süßlicher Unterton war deutlich darin zu hören, viel zu süßlich.

#15 RE: Die Zellen von Vanir 28.04.2021 10:29

avatar

"Du benimmst dich aber gerade wie einer der großen Möchtegern-fucking-Helden", stellte ich fest und schürzte die Lippen, es war wirklich unfair, dass er sich mir in den Weg stellte. Warum musste eigentlich jeder denken, er konnte sich mir in den Weg stellen, wie er wollte. Das war wirklich absolut nervig. Erst dieser Idiot, der gemeint hatte, er konnte mich auf Jinder verarschen mit einem gefaketen Jinder-Profil von mir verarschen, was er aber bitter bereute, und jetzt musste ausgerechnet er mich stören? Das war doch ein schlechter Witz, was sollte der Scheiß bitte? Er hätte wenigstens ein Ersatzspielzeug mitbringen können, dann hätte ich ohne Probleme und ohne mich zu beschweren, getauscht. Aber nein, man musste ja einfach nur nerven.
Da niemand wusste, dass man meine Maske zerstören musste, um mich wirklich zu töten, war es mir recht egal, was für eine Form er annahm. Ich war Vanir, verdammt nochmal, the masked demon, der schlimmste Bösewicht in der ganzen, verdammten Kolonie. Also hatte ich nicht vor, mich von ihm herum kommandieren zu lassen, er würde mich sicher nicht in den Boden stampfen, den viel zu süßen Unterton in seiner Stimme ignorierte ich komplett. "Ich schlage vor, du verpisst dich jetzt und suchst einen Ersatz, wenn du mein Spielzeug wieder haben willst. Solange gehört er mir. Also schwing deinen Dämonenarsch hier raus und lass mich in Ruhe!", fauchte ich ihn an. Selbst dass er um einiges größer war als ich, war mir egal. Niemand stellte sich Vanir in den Weg! Niemand!

Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz