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#1 Dunkle Gassen von Die Hauptzentrale 10.11.2019 14:06

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Niemand kann hier mit gutem Gewissen spazieren gehen, ohne voller Angst jede Sekunde darauf zu warten überfallen oder schlimmeres zu werden. Normale Bürger halten sich von diesen Straßen fern.

#2 RE: Dunkle Gassen von Anthony Belware 20.12.2019 00:33

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Drei Metamenschen sollten hier ihr Unwesen treiben, soweit unsere Berichte. Zwei Männer und eine Frau, alle drei zwischen 24 und 32 Jahren alt. Sie hatte Adlerschwingen auf ihrem Rücken, einer der beiden Kerle konnte Kristalle erschaffen und der zweite war übermenschlich stark. Gefährlich, doch mit der richtigen Taktik hatten wir kaum Probleme. Das Team, welches ich heute dabei hatte, bestand aus vier meiner SWAPPER. Ein Mann und drei Frauen. Zwei von ihnen kundschafteten die Gegend aus und bestätigten uns, dass sich die drei gesuchten Subjekte in einem Lagerhaus hier befanden. Während ich und der weitere Männliche Swapper uns auf unsere Sniperposten begaben, rückten die drei Frauen vor, eine von vorne, zwei von hinten. Ich ließ nie jemanden schutzlos alleine gehen, der weibliche SWAPPER der vorne war, hatte uns Scharfschützen als Rückendeckung. Über Funk wurden ständig Informatonen durch gegeben, wir lagen auf unseren Posten, mit gutem Blick durch die Fenster im obersten Bereich des Gebäudes. Wir konnten unsere drei Ziele von hier aus gut sehen und gaben durch was sie taten. Dann war es soweit. Los. Die drei Swapper am Boden stürmten das Gebäude, nachdem ich den mit den Kristallen, der gefährlichste der drei, mit einem Schuss durch die Körpermitte außer Gefecht gesetzt hatte. Ein kleines Gerangel entstand, wobei sich die Frau mit ihren Adlerschwingen immer wieder vom Boden erhob, um dann wieder hernieder zu stoßen. Ich passte einen Moment ab, wo sie unvorsichtig in der Luft war und schoss, mit meinem Scharfschützen-Kollegen, durch ihre Flügel. Sie stürzte zu Boden. Der Mann mit der unmenschlichen Stärke hatte gegen unsere drei Nahkampf-SWAPPER keine große Chance und wurde K.O. geschlagen und in Spezialhandschellen gelegt. Als wir beim restlichen Team angekommen waren hatten sie schon festgestellt, dass der Kristall-Mann seiner Verletzung erlegen war, doch die Flügel-Frau noch gut lebte. Wir funkten das zuständige Team zur Abholung an und warteten bis sie kamen, ehe wir uns selbst Nachhause aufmachten.
(Anthony's Wohnung)

#3 RE: Dunkle Gassen von Connor 25.02.2020 21:26

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(<< Wohnung des CPD)
Die Straßen des Untergrunds waren düster und verwinkelt. Manche Gassen waren nicht richtig verzeichnet. Zudem waren manche Straßen auch nicht betretbar. Zumindest nicht ohne unebene Gebiete zu durch queren. Auch nicht alle Gebäude waren noch betretbar. Manche waren als Einsturz gefährdet gekennzeichnet. Ich sah mich 'neugierig' um – scannte aber in Wahrheit jede Umgebung. Ich scannte auf Wärmesignaturen und andere Auffälligkeit. Die ganzen neuen Dateien durften mich nicht von der Mission ablenken.
Treffpunkt erreicht. Ich blieb sofort stehen. Noch war niemand außer uns hier. Das Gebäude an dem wir sie treffen sollte war laut Datenbank unbewohnt. Geriet aber schon öfter in Verdacht ein sogenanntes Crackhaus zu sein. Das für illegalen Drogenwirtschaft – im Besonderen RED ICE – genutzt werden würde. Diese Zusammenhänge passten ins Bild der Daten über die Kontakt-Person. Noch niemand war außer mir und dem Lieutenant hier. Meinen Scan ließ ich aus Sicherheitsgründen aktiviert. Auf Kontakt-Person warten.

#4 RE: Dunkle Gassen von Hank Anderson 26.02.2020 09:33

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Offenbar mit einem Brett vor dem Kopf schlurfte ich förmlich vor Connor her, auch wenn es schien, als würde ich tollpatschig versuchen sneeky zu sein. Natürlich behielt ich unsere Ungebung doch im Blick. Sonst hätte das auch Connor tun können, doch ich war mir nicht sicher wie dieses Abweichler-Schauspiel seine Fähigkeiten einschränkte. Ab und an warf ich einen Blick zu ihm, wie um zu überprüfen, ob er noch da war und nicht abhaute. Er sah sich sehr viel mehr um als sonst, wie es mir schien, mit großen, braunen Augen. Wie ein Welpe. Diesen Vergleich jatte ich allerdings schon öfter gezogen. Er hielt an, ebenso wie ich. Nun begann ich mich mit etwss einstudierter Nervosität umzusehen. Wo bleibt sie? Ungeduld schien in meiner Stimme mit zu schwinhen.

#5 RE: Dunkle Gassen von Connor 26.02.2020 21:36

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Der Lieutenant machte seine Rolle als 'John' sehr gut. Es wäre auch mit einem Sozialmodul wie meinem nur schwer möglich gewesen sein Verhalten zu analysieren. Exakte Analysen waren meist unmöglich. Zudem für einen Menschen Mikrounterschiede schwer feststellbar waren. "In zwei Minuten ist es halb." Meine Tonlage war selbstverständlich auch verändert. Ein Stück weicher. Dazu subtile Andeutungen an meine Unsicherheiten. Als neuer Abweichler in der weiten Kolonie. In der Zwischenzeit konnte ich nur wenige Details über die Kontakt-Person heraus finden. Es gab ihre Polizei-Akte. Zwei Gerichtstermine. Keine gemeldete Residenz. Abwechselnde Verwarnungen. Mehr nicht.
Fünf Minuten nach der vereinbarten Zeit trat jemand aus einem der Gebäude. Und hinter der Person gleich noch eine. Die zweite Gestalt stellte sich als Android heraus. Kowalski, Barbara. Geboren: 28.02. // Arbeitslos. Vorstrafen: Erwerb, Besitz und Anbieten von RED ICE. Es handelte sich also um unsere Kontakt-Person. Unauffällig trat ich einen Schritt näher zu dem Lieutenant. Sie redete noch mit jemandem in dem Gebäude. Der Android stand stumm in der Tür. Noch konnte ich ihn nicht scannen. Als hätten wir uns gerade unterhalten lehnte ich mich vor. So nahe an den Lieutenant wie möglich. "Das ist sie." Ich redete so leise wie nur möglich. Aber noch für das menschliche Ohr verständlich. Schließlich konnte der Lieutenant sonst das Ergebnis meines Scans nicht wissen. "…Ich geh ja schon." Frau Kowalski drehte sich um und entdeckte uns. Auch der Android kam nun aus der Tür und folgte ihr. Modell AJ700 - Haushälter // Herstellungsdatum: 01.09. // Zustand: ALS VERMISST GEMELDET. Der Android hatte die Erscheinung einer Frau mit blasser Haut und dunklem glatten Haaren. Sie trug eine blei- bis schwarzfarbende Uniform mit blauen Applikationen. Ihr Kopf blieb gesenkt. Die Frau sah sich ein paar Mal um. "Hey ihr da. Seid ihr hier wegen dem Androiden-Zeug?" Ich lehnte mich sofort wieder von dem Lieutenant weg. Als wären wir gerade bei einer Unterhaltung gestört worden.

#6 RE: Dunkle Gassen von Hank Anderson 26.02.2020 21:47

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Ich hörte was Connor sagte und nickte unaufmerksam, als würde ich ihm bei seinem Gerede nicht zuhören und nur so tun als ob. Die Frau trat nun ins Licht der Laternen und ich konnte sie unauffällig mustern, ebenso wie den Androiden hinter ihr, der wie ein verprügelter Hund wirkte. Sie rief laut zu uns hinüber und ich konnte mir einen sarkastischen Gedanken nicht verbieten. Subtil… Ich warf ihr meinen besten Todesblick zu, als fände ich ihre Aussage zu auffällig, immerhin verschleppte ich Connor hier, doch setzte dann ein deutlich gespieltes Lächeln auf, das meine Augen nicht erreichte. Ganz genau. Schau Connor, das ist die liebe, nette Tante, die uns helfen wird, nicht wahr? Relativ unbedarft steuerte ich auf sie zu und griff nach Connors Arm, um ihn mitzuziehen. Sie sind Barbara Kowalski?

#7 RE: Dunkle Gassen von Connor 27.02.2020 17:15

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Kontakt-Person eingetroffen. Frau Kowalski sah sich noch um. Sie schien zuerst etwas verwirrt. Dann steuerte sie weiter auf uns zu. Ihr Gang wirkte unbeholfen. Eine alte Beinverletzung wäre möglich. "Helfen? Ich… Ach so..." Sie grinste plötzlich. Aber die Freundlichkeit in ihrem Gesicht war geschauspielert. "Natürlich. Androiden zu helfen ist meine Sache - wenn man so möchte. Nicht wahr Honey?" Der AJ700 hinter ihr nickte ohne Verzögerung. Sie wirkte soweit nicht beschädigt. Aber auch nicht im besten Zustand. Ich ließ es zu das der Lieutenant mich am Arm nahm und mitzog. Normalerweise hätte ein normaler Mensch keine Chance gehabt. Dank meinen neuen Protokollen stolperte ich allerdings hinterher. Mein Kopf halb gesenkt und halb 'neugierig' erhoben. Als ob ich keinen Ärger machen wollte.
"Barbara ist in Ordnung. Oder Mami." Sie zwinkerte uns zu. Dann verschränkte sie ihre Arme und musterte zuerst den Lieutenant. Selbst mein Sozialmodul konnte mir nicht verraten warum sie sich als 'eine Koseform von Mama' vorstellte. Sie nickte. Dann wanderte ihr Blick zu mir. "Meine Güte! Was haben wir denn da. So ein Modell kenne ich gar nicht." Sie trat noch zwei Schritte näher heran. "Ich kenne da einen Typen der euch weiterhelfen kann. Er hat ein Helfer-Team." Allein ihre unregelmäßige Stimm-Frequenz verriet das sie nicht die Wahrheit sagte. Mit großer Wahrscheinlichkeit sprach sie über den Schmugglerring. Ich ließ meine Augen durch die Tränenflüssigkeit dezent feucht werden. Genug das sie hoffnungsvoll schimmerten. "Wirklich?"

#8 RE: Dunkle Gassen von Hank Anderson 27.02.2020 18:44

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Sie schien meinen nicht gerade schwer zu verstehenden Plan zu raffen und unser Schauspiel zu schlucken, doch das war kein Grund irgendwie damit nachzulassen, denn das war erst der Anfang. Ich ließ einen leichten Ausdruck der Gier über mein Gesicht ziehen, als die Frau Connors seltenes Modell bemerkte. Du hast sie doch gehört Connor. Ich senkte meine Stimme, als wäre ich sicher, dass Connor mich so nicht mehr hören könnte. Der ist ganz selten, so nen Androiden gibts sonst nirgends.

#9 RE: Dunkle Gassen von Connor 27.02.2020 21:17

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Der Android hob ihren Kopf. Sofort spürte ich das sie eine Verbindung zu mir herstellte. Ich ließ es zu. Alle Informationen zu diesem Fall würden uns weiterbringen. Meine LED blinkte und drehte sich. Genau so wie ihre. Frau Kowalski schien es noch nicht bemerkt zu haben. Sie konzentrierte sich gerade auf den Lieutenant. 'Du solltest hier weg. Sie wollen wir nicht helfen.' Ich blieb in meiner Rolle. "Das ist meine einzige Chance." 'Du verstehst nicht… Sie werden…' Die Verbindung war plötzlich instabil. Sie brach die Verbindung sofort ab. Senkte schnell ihren Kopf wieder zu Boden. Meine LED hatte zu rapide begonnen zu blinken. Die Frau hatte es zum Vorteil des Androiden nicht bemerkt. Erneut scannte ich sie. Sie war eindeutig ein Abweichler. Wie auch schon bei der Verbindung zu dem Android von 'Carlos Ortiz' erwies sich ein Verbindungs-Aufbau als schwierig. Wie auch dieser hatte sie diesen Gedanken. Diesen Gedanken das Androiden 'Zusammenhalt' zeigen sollten. Ich beschloss den Lieutenant später über dieses menschliche Konzept zu fragen. AJ700 zeigt besorgtes Verhalten?
Frau Kowalski verschränkte plötzlich die Arme. Und wandte ihren Blick von dem Lieutenant ab. Die getrennte Verbindung hatte also etwas Gutes. "Wie kommt jemand wie du an so ein seltenes Modell?" In ihrem Tonfall analysierte man eindeutiges 'Missvertrauen' fest. Trotzdem hielt sie ihren Tonfall bedeckt. Sie klickte mit ihrer Zunge gegen ihre Zähne. Ich sah mich um als ob ich das Gespräch nicht verfolgen würde.

#10 RE: Dunkle Gassen von Hank Anderson 28.02.2020 09:26

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Ich bemerkte genauso wenig etwas von dem "Gespräch" zwischen den beiden Androiden, legte dafür aber ein hübsches Schauspiel an den Tag. Ich verschränkte genauso wie unsere Kontaktperson die Arme vor der Brust und funkelte sie an. Es ist mir zugelaufen. Ist abgehauen von seinen alten Besitzer oder sowas. Alle waren böse zu ihm. Ich ließ in meinem Ton unterdrückte Gehässigkeit mitschwingen, als wollte ich lieber sagen: Buhu, traurige Geschichte. Heul doch.

#11 RE: Dunkle Gassen von Connor 01.03.2020 21:36

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Frau Kowalski wartete exakt fünf Sekunden ab. Dann entschränkte sie ihre Arme wieder und nickte. Sie drehte sich zu dem AJ700. Nun war ihr Rücken zu uns. Ihr Mantel zeigte deutliche Risse am Rücken. Sie suchte etwas in ihren Taschen. Dann holte sie eine Zigarette heraus. Zigarettenpackung // Noch 6 Stück übrig. // Teer: 10 mg, Nikotin: 0,8 mg, Kohlenmonoxid: 10 mg. Sie nahm eine heraus und steckte sie sich in den Mund. Der AJ700 hielt ihr sofort das Feuerzeug hin. Sie nahm einen tiefen Zug. Dann tippte sie auf ihrem Intercom. Intercom // Aktiviert vor < 542 Tagen. // Registriert unter: Barbara Kowalski.
"Okay. Ich habe jemandem Bescheid gegeben. Der kann dir sicher helfen." Sie hielt dem Lieutenant ihre Zigarettenpackung hin. Nun waren nur noch 5 Stück übrig. "Auch eine?" Der AJ700 steckte das Feuerzeug wieder weg und sah wieder zu Boden. Sie versuchte nicht erneut mit mir Kontakt auf zu nehmen. Sie seufzte. Dann nahm sie erneut einen Zug von ihrer Zigarette. "Er wird sich bei dir melden. Wenn er Zeit hat." Sie lehnte sich etwas nach vorne. Den Blick kurz zu mir gewandt. Mein Sozialmodul berechnete eine hohe Wahrscheinlichkeit das ihr Blick 'neidisch' war. Der Grund dafür war schwieriger nachzuvollziehen. "Vertrau mir. Diese Geschichte - Es wird sich auszahlen." Sie lehnte sich wieder zurück.

#12 RE: Dunkle Gassen von Hank Anderson 01.03.2020 21:44

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Kurz zog Wachsamkeit durch meinen Blick und ich beobachtete genau ihre Bewegungen, für den Fall, dass sie eine Waffe oder ähnliches zog, doch sowie sie sich mit den Zigaretten zu uns umdrehte war mein Gesichtsausdruck wieder ungeduldig, etwas müde und abwartend. Das Angebot einer Zigarette nahm ich natürlich an, denn es passte zu meinem Charakter, auch wenn ihre Marke ziemlich billig war. Ich nickte knapp, ohne Danke zu sagen und zog ein eigenes Feuerzeug hervor, mit dem ich meine Zigarette anzündete und selbst einen guten Zug nahm. Da ich ab und zu rauchte blieb mir ein peinliches herumgehuste erspart. Ich ließ mein Gesicht nun deutlich gierig aussehen, als sie weiter sprach. Das Wort "Auszahlen" klang für mein Alter Ego ungeheuer Attraktiv und war genau da was er sich erhofft hatte. Gut, okay. Verarschen Sie uns bloß nicht. Mein Blick glitt alles andere als unauffällig zu Connor. Der Kleine braucht immerhin bald Hilfe. Deutlich zu erkennendes, gespieltes Mitgefühl schwang in meiner Stimme mit und meine kraus gezogene Stirn zeigte wie genervt ich von diesem Getue war.

#13 RE: Dunkle Gassen von Connor 02.03.2020 20:27

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Frau Kowalski nickte und grinste dann. Ihr Grinsen drückte laut meinem Sozialmodul entweder 'Gehässigkeit' oder 'Kalkül' aus. Sie nahm einen Zug von ihrer Zigarette. Dann wedelte sie damit herum. Als ob sie eine Fliege verscheuchen musste. "Mein Kumpel arbeitet schnell." Sie grunzte. "Ist gut möglich das das deine letzte Nacht mit dem Kleinen ist. Vielleicht machst du dir das ja Zunutze. Die Gelegenheit mit so einem Modell Zeit zu verbringen hat man nicht immer." Sie lachte laut auf. Zweideutigkeit in Aussagen waren ein mir durchaus bekanntes Konzept. Dennoch bedeutete das nicht das mein Sozialmodul sie auch berechnen konnte. Ich hatte bereits bemerkt das ich manche Dinge 'zu wörtlich' nahm. Meine Programmierung ließ mich einen ehrlich verwirrten Blick aufsetzen. Trotzdem blieb das hoffnungsvolle Lächeln.
"Ich verbringe gerne Zeit mit John." Die Frau lachte daraufhin erneut. Und nickte uns beiden einmal zu. Dann wandte sie sich wieder an den AJ700. "Komm Honey. Gehen wir nach Hause. Mami hat noch eine Überraschung für dich." Eine Mission für später schob sich in meine Prioritäts-Liste. Melde Barbara Kowalski für unlauteren Besitz eines vermissten Androiden. Diese Aufgabe würde sich erst nach der Undercover-Mission aktivieren. Noch war es zu gefährlich diese Information weiter zu leiten. Während sich meine Aufgabe aktualisiert hatte wandte sich Frau Kowalski langsam um um zu gehen. Der AJ700 folgte ihr sofort.

#14 RE: Dunkle Gassen von Hank Anderson 02.03.2020 22:12

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Wäre ich nicht so ein guter Cop wäre ich jetzt vielleicht rot angelaufen, denn genau das war ein Thema über das ich so gar nicht nachdenken wollte. Ich unterdrückte also meine natürlichen körperlichen Regungen und setzte ein versautes Grinsen auf. Wissen Sie was? Sie sind doch eine schlaue Frau. Komm Connor. Ich drehte mich um, als es Frau Kowalski auch tat und ging die Straße entlang, wieder an meiner Zigarette ziehend, als wäre ich tief in unlautere Gedanken versunken. Was ich ganz bestimmt nicht war. Ich überlegte sicher nicht ob Connor in allen Aspekten gebaut war wie ein Mensch. Ich war schließlich professionell.

#15 RE: Dunkle Gassen von Connor 03.03.2020 17:30

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Folge Lt. Anderson. Frau Kowalski und der AJ700 verschwanden hinter einer Ecke. Ich drehte mich um. Und folgte dem Lieutenant hinterher. Meine Hände in meine Jackentaschen gesteckt. Meine LED drehte sich während ich den Bericht für CyberLife ausfüllte. Der erste Kontakt war erfolgreich gewesen. Meine Leistung war aufgrund der anderen Protokolle minimal verlangsamt. Ausnahmsweise durfte dieser erst nach Abschluss der Mission eingereicht werden. Das bedeutete in der Zwischenzeit auch keinen Kontakt zu Amanda. Ich fragte mich wie das meinen Stand-By Modus beeinflussen würde. An sich musste ich ihn nicht aktivieren. Dennoch war es in den Protokollen so vorgesehen um Energie zu sparen.
Ich folgte dem Lieutenant. Alles ließ vermuten das wir uns wieder zu der Wohnung begaben die das CPD zur Verfügung gestellt hatte. Meine Protokolle waren so lange aktiviert so lange wir nicht alleine waren. Hier konnte uns noch immer jemand sehen. Auch wenn ich keine Wärme-Signaturen auffinden konnte. Und auch Frau Kowalski und der Android schienen ehrlich verschwunden. Trotzdem erforderte unsere Mission große Subtilität. Der Lieutenant schwieg weshalb ich auch kein Wort an ihn richtete. Sondern ihn in Ruhe nachdenken ließ. Ich hatte mir sowieso noch vor genommen ihm Fragen zu stellen. Ob er sie begrüßen würde - würde ich noch sehen.

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