#1 Die Bibliothek von Die Hauptzentrale 10.11.2019 14:22

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Jeder kann sich hier Bücher ausleihen, wobei alle Bücher, welche man hier finden kann, ein positives Licht auf die Regierung und ihre Handlungsweisen werfen.

#2 RE: Die Bibliothek von Black Thorn 07.02.2020 23:19

kommt von: Wohngebiete der Charaktere » Ralph's Haus

Leider musste es wohl wieder ein Metamensch so wie ich sein, der negative Schlagzeilen machen würde, das war sicher. So wie die öffentlichen Medien, war eben auch unsere Kolonie-Bibliothek dafür zuständlich, dass auf die Kolonie selbst immer nur positives Licht geworfen wurde. Ich konnte die Frustration und die Wut verstehen, die man dabei empfinden konnte, aber niemand würde sich ändern, nur weil man unschuldigen Geisel eine Pistole ins Gesicht hielt. Die Kolonie hatte so leider nur noch mehr Gründe, um Metamenschen geächtet erscheinen zu lassen. Der RESISTANCE-Metamensch war zwar alleine, aber laut allen Meldungen höchst gefährlich. Laut Aussagen war es ihm möglich Eis zu manipulieren, mit dem er auch Geschosse formen konnte und war ein ausgezeichneter Nahkämpfer. Zudem war er bewaffnet und hatte gedroht, die Geiseln zu erschießen, wenn sich ihm jemand nähern würde. Ich begrüßte SWAT-Captain Allen mit einem knappen Kopfnicken und ließ mich dann einweisen. Manchmal arbeitete ich auch mit der Polizei zusammen, viele von ihnen hatten persönlich auch nichts gegen Metamenschen und waren mir durchaus sympathisch. Eigentlich wäre dieser Auftrag an einen der organisierten Helden gegangen, aber es schien niemand Geeigneter zur Verfügung zu sein. Es war wie immer dieses verdammte System, das uns versuchte gegeneinander aufzustacheln. Das SWAT-Team würde mir Rückendeckung garantieren und den Metamenschen ablenken, während ich versuchen sollte vom Dach aus in das Gebäude vorzudringen, um ihn so zu neutralisieren. Die Medien standen an jeder Ecke, weshalb die Polizei extra einen Weg zur Rückseite bilden musste, um mich unbemerkt in das Gebäude zu bringen. Trotzdem war es möglich und ich konnte durch eine der großen Scheiben, welche geöffnet worden waren. Langsam wurde ich über ein Seil durch die Decke gelassen, bevor mir eine Stimme eines Snipers, meiner Vermutung nach vermutlich einer der vielen SWAPPER, begann zu erklären, wo sich der Metamensch gerade aufhielt. Auch wenn ich meinen Augen mehr vertraute, so leitete er mich doch richtig durch das Gebäude, das totenstill war. Hin und wieder hörte man ein Ächzen und Wimmern der Geiseln, welche er alle im Erdgeschoss versammelt hatte. In der Ferne waren die Sirenen und auch ein Helikopter zu hören. Aber hier? Hier war es einfach nur still, als wäre niemand hier. Ich habe Sicht., gab ich leise durch das Com zu verstehen, bevor ich meine Verbindung stumm schaltete und auf den geeigneten Moment wartete. Ich war nicht leise, nicht wie ein Assassine, also musste ich mich darauf verlassen, dass sich seine Position, momentan noch weiter vorne, bald ändern würde. Endlich machte der Typ seinen letzten Fehler. Er trat unter die Treppe und anstatt auf ein Kommando zu warten, ließ ich mich einfach prompt auf ihn fallen. Da ich keine besonders leichte oder kleine Person war und ein ganzer Stock Abstand zwischen uns gewesen war, krachte ich hart auf ihm auf. Mein eigenes Bein, mit dem ich als erstes gelandet war, hatte ungesund geknackst, aber auch er hatte kein besonders angenehmes Geräusch von sich gegeben. Ein wilder Schlagabtausch entstand, welcher sich allerdings größtenteils im Nahkampf aufhielt. Einmal versuchte er auf eine der Geiseln zu schießen, aber ich konnte mir noch seinen Arm schnappen, auch wenn das Geschoss leider dabei meine Schulter streifte. Schlussendlich war er allerdings gesichert und verhaftet mit Kräfte-unterdrückenden Handschellen. Das SWAT-Team kümmerte sich gerade um all die Geißeln, welche mehr als nur glücklich darüber waren, dass die Situation vorbei war, während ich mich schon wieder auf den Weg machte. Mein Kopf schwirrte noch etwas, auch wenn ich verarztet worden war, aber ich hatte immerhin doch eine leichte Schulterverletzung davongetragen und auch mein Bein schmerzte noch. Ich war vielleicht robust, aber auch nicht robuster wie ein normaler Mensch eben sein konnte, aber das war schließlich nicht das Wichtige. Ich hatte meinen Mitmenschen geholfen, darum ging es und um nichts anderes.

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