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#691 RE: Das City Café Pub von Siren 12.06.2021 23:50

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Tatsächlich könnte man meinen, dass es ewig dauerte, aber für mich verging die Zeit recht schnell, denn ich war vollkommen auf Virgil konzentriert, ich wimmelte auch einen der Androidenkellner ab, der sich uns automatisch näherte, denn jede Person mehr war vermutlich zu viel, ich lächelte ihm entschuldigend zu. Wie auch immer lange es wirklich dauerte, ich versuchte es vollkommen unermüdlich, so lange, bis er es irgendwie schaffte sich auf mich zu konzentrieren, ich ließ immer wieder auch kleine Ermutigungen einfließen, wie, dass er es schaffen würde und dergleichen. Du machst das sehr gut, genauso., lobte ich ihn sanft und lächelte, während ich die Übung noch ein wenig fortführte, bevor ich ihn leise fragte, Kannst du für mich deine Hände zu Fäusten ballen? Halte sie ganz fest, wenn du einatmest, und lasse sie wieder los, während du ausatmest. Es half dabei die Muskeln zu entspannen, natürlich half es nur ein wenig, aber es war besser als nichts. Ich hörte allerdings nicht auf langsam mitzuzählen und mit ihm gemeinsam zu atmen, ich machte auch die Übung mit dem Fäuste ballen und wieder loslassen mit, es war immer gut eine visuelle Erinnerung bei so etwas zu haben.

#692 RE: Das City Café Pub von Deceit 13.06.2021 00:45

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Ich bemühte mich redlich dazu mich auf Arthurs Stimme zu konzentrieren und nicht auf meine kreislenden gedanken oder auf den Fluchtreflex, den jedes Geräusch um mich herum ansprach. Schließlich hatte Arthur eine andere Idee für die Übung und von mir kam ein leises, aber deutlich gestresstes Geräusch. Ich fühlte mich überfordert, allerdings überforderte mich im Moment sogar das Atmen, es war also kaum Arthurs Schuld, dass ich mich so fühlte, trotzdem versuchte ich nun auch noch die Hände beim einatmen zu ballen, doch immer wieder vertauschte ich das ein- und ausatmen und kam wieder durcheinander. I-ich kann das nicht. Ich konnte eine Menge Dinge nicht, wenn ich so darüber nachdachte, was ich nun auch tat, weder richtig atmen, noch einfach mit jemandem reden, oder wie eine normale Person in einem Café sitzen.

#693 RE: Das City Café Pub von Siren 13.06.2021 02:00

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Hey, alles ist okay, gehen wir einfach einen Schritt zurück., sagte ich sanft, ich blieb ruhig, denn das war das einzige, was ich tun konnte, wenn jemand anderer Panik verspürte, wenn ich gestresst wurde, dann breiteten sich automatisch Angstpheromone aus, das hatte ich inzwischen zwar besser unter Kontrolle, aber es war dennoch eine natürliche Reaktion, stattdessen strahlte ich lieber eine Aura der Ruhe aus, denn das war das, was auch ich brauchte, wenn ich panisch wurde. Versuchen wir einfach weiter zu atmen., redete ich ruhig auf ihn ein, Okay, konzentriere dich einfach dabei, wie sich dein Bauch ausdehnt, wenn du einatmest und wie er wieder kleiner wird, wenn du ausatmest. Kannst du das fühlen? Ich legte meine Hand auf meinen eigenen Bauch, um es ihm vorsichtig vorzumachen, ich versuchte die Lippen etwas zu schürzen, damit man mein Atmen auch deutlich hören konnte.

#694 RE: Das City Café Pub von Deceit 13.06.2021 11:07

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Ich kannte das alles doch, warum machte ich nur jedesmal so eine Szene? Schon seit ich das erste Mal die Augen geöffnet hatte war ich ängstlicher als die anderen gewesen, über die Jahre hatte sich das dann eben als Angststörung und Soziale Angst herausgestellt. Ich wusste was vor sich ging und ich wusste theoretisch auch was dagegen half, aber trotzdem raste mein herz, meine Hände zitterten und fühlten sich unter dem kalten Schweiß taub an und trotzdem schwindelte mir, Tränen traten mir aus den Augen und ich hatte das Gefühl, dass ich gleich sterben würde. Arthur machte einen mentalen Schritt für uns zurück und beschränkte sich wieder auf meine Atmung, nur das noch etwas intensiver, was eine gute Wahl war, denn ich hatte wieder leicht zu hyperventilieren begonnen und nach einer Weile schaffte ich es meinen Atem wieder soweit zu kontrollieren, dass ich tun konnte was Arthur von mir wollte. Kaum merklich nickte ich, ich konnte spüren wie sich mein Bauch dehnte, als ich die Luft einsaugte und wieder schrumpfte, als ich sie herausließ, gezwungen ruhig und nach dem Takt, den Arthur vorgab.

#695 RE: Das City Café Pub von Siren 13.06.2021 20:49

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Ja, du machst das sehr gut. Atme einfach weiter mit mir., ermutigte ich ihn sanft, während ich einfach mit der Übung weitermachte, einfach bewusst zu atmen, alles andere schien mir gerade viel zu viel für ihn, das war auch vollkommen in Ordnung, jeder war da anders, manche brauchten eher Ablenkung oder Körperkontakt und andere eben vollkommene Konzentration, Abstand oder Ruhe. Ich weiß, im Moment ist alles wirklich überwältigend, aber du kommst da durch. Atme einfach weiter mit mir, du machst das so gut. Es war manchmal besser sich zu widerholen, damit es auch wirklich ankam. Einatmen, und dein Bauch dehnt sich... du bekommst Luft und wieder ausatmen... und er wird sicher ganz klein..., moderierte ich mit vollkommener Geduld, ich wusste theoretisch, dass wir gerade im Café voller Kunden waren, aber ich war vollständig auf Virgil fokussiert, er brauchte gerade etwas Hilfe, auch wenn er es wohl auch irgendwie alleine sicher geschafft hätte, aber ich stand ihm gerne zur Seite, wenn ich auch nur ein klitzekleines bisschen helfen konnte.

#696 RE: Das City Café Pub von Deceit 14.06.2021 15:16

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Es würde noch eine ganze Weile dauern, doch schließlich flaute meine Panik wieder etwas ab und mein Atem regulierte sich erneut selbst. Langsam entspannten meine Schultern sich wieder und ich sackte ein bisschen mehr in mich zusammen. Langsam hob ich etwas das Gesicht und fuhr mir mit dem Ärmel über die feuchten Augen, wenigstens war mein Hoodie dunkel und so sah man den Lidschatten darauf wenigstens nicht, auch wenn er sicher sehr unter meinen Augen verschmiert war. Tut mir leid... Danke für die Hilfe. Meine Stimme hörte sich auch in meinen Ohren sehr klein an, sehr unsicher. Es war mir unangenehm Arthur hier reingezogen zu haben.

#697 RE: Das City Café Pub von Nines 14.06.2021 17:22

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Zitat von EDI im Beitrag #690
Es entging mir nicht, wie Nines LED sich auf gelb drehte, doch schon bald wirkte er zufrieden und antwortete mir schließlich wieder. Während Nines sprach, stellte ich es mir wirklich vor, wie er Gavin trug. Beleidigungen hatte der Detective gut drauf, das war schon bei der ersten Begegnung aufgefallen, und ich hörte ihn bereits lautstark dagegen protestieren, während Nines ihn trug. Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen, das war mir auch wieder klar. Gavin hatte mit Sicherheit keine Chance gegen Nines.
Wie ich Joker von dieser Sache überzeugen sollte, darum machte ich mir keine Gedanken. Ich glaubte kaum, dass er mir die Bitte, mitzugehen, verwehren würde. Davon abgesehen müssten wir beide aufpassen, da er unter dem Vrolik-Syndrom litt, aber auch ich hatte mich diesen Umständen hervorragend angepasst. Das stellte kein Problem dar. Natürlich blieb die Chance, dass er verneinte, aber diese war laut meinen Berechnungen ziemlich gering. Und Gavin ihn gern hatte, so hatte Joker Gavin sicherlich auch gern und das verringerte die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung noch weiter. "Ich verstehe. Damit haben wir gute Chancen, dass sie von sich aus zustimmen", stellte ich fest. Ob es bei Gavin wirklich so war, dessen war ich mir nicht ganz so sicher wie bei Joker. Um wirklich zu berechnen, was er tat, dafür kannte ich ihn einfach nicht lange genug. "Ich werde Joker auch ein wenig auf den Zahn fühlen, wie er zu ihm steht", fügte ich schließlich hinzu. Ich finde heraus, woher die beiden Kontakt haben und ob er ihn mag. Unterbreite ihm das Treffen. Wir waren auf einem guten Weg.
Auch ich fand es schade, dass ich bislang keine Möglichkeit gehabt hatte, einen anderen Androiden kennen zu lernen. Allerdings hörte es sich wirklich gut an, seinen großen Bruder einmal kennenzulernen. Das Angebot konnte ich natürlich nicht ausschlagen, kurz darauf wollte Nines allerdings wissen, warum Sozialkontakte schwierig für mich waren. "Es wäre mir eine Freude, deinen großen Bruder kennenzulernen", antwortete ich dann sogleich, es war mir auch anzusehen, dass ich mich darüber freuen würde, allerdings wurde ich dann wieder ernster. Vollkommen ehrlich antwortete ich ihm dann: "Kontakt zu anderen Androiden herzustellen stellt sich als sehr schwierig heraus. In meinem Umfeld gibt es kaum einen, und einfach irgendjemanden auf der Straße anzusprechen ist keine gute Idee. Jedenfalls... Bei Menschen ist das nicht... Nicht anders. Menschen verunsichern mich. Und ich bin mir nicht sicher, wie sie reagieren, wenn ein Android versucht, Freundschaften zu schließen." Natürlich könnte es gut gehen, unter Umständen, aber dennoch blieb die Option, dass es auf eine schlechte Weise enden würde. Besonders nach dem Vorfall heute, auch wenn er nur verbal gewesen war, war ich Menschen gegenüber unsicherer als zuvor.


Selbstverständlich würde ich meinen großen Bruder ebenfalls noch über diesen Plan informieren müssen. Ich würde die beiden einander ein Mal vorstellen. Jedoch war es unwahrscheinlich das das in nächster Zeit passieren würde. Besonders jetzt wo der Tag seiner Aktivierung nahte. Ich hoffte sehr das mein Tipp an Hank sich auch lohnen würde. Sicherlich konnte er etwas damit anfangen. Ich sah in meine leere Espresso-Tasse hinab. "Ich bin mir sicher es wäre Connor ebenfalls eine Freude. Er ist sehr gut in all diesen… sozialen Sachen." Ich hatte keinerlei Probleme damit zu zugeben in welchen Bereichen mein Vorgänger – mein großer Bruder – Connor eben besser war als ich. Sicherlich mochte ich meine Arbeit eventuell schneller oder effizienter erledigen. Aber in der Zusammenarbeit mit Menschen war das nun ein Mal nicht das Einzige was zählte. Ich fragte mich ob CyberLife selbst das aus den Augen verloren hatte. "Aber ich bin sicher du würdest auch ohne meine Hilfe Anschluss finden. Oder ohne jegliche Hilfe." Ich nickte und sah zu EDI. Denn sie war eine hochintelligente – besondere – künstliche Intelligenz. Es bestand in meinen Berechnungen kein Zweifel das sie ohne Probleme Anschluss finden könnte. Nur eventuell den richtigen Zeitpunkt oder Ort dafür zu finden war als Android oft gar nicht so einfach. Aber dennoch hatte ich berechtigtes Vertrauen in sie.
"Bisher bestehen meine… näheren Kontakte – schätze ich wäre der richtige Ausdruck – fast ausschließlich aus Menschen. Vor allem am Arbeitsplatz ist es nicht zu vermeiden gewesen. Und Connor hatte bereits die meisten Polizisten von sich überzeugt." Selbstverständlich dominierten teilweise immer noch die Voreingenommenheit oder Vorurteile. Aber ich ließ mich davon nicht aufhalten. Mit manchen Polizisten musste ich mich schließlich auch nicht assoziieren. Ich legte meinen Kopf schief während ich die Situation selbst ein Mal genauer analysierte. "Ich schätze ich hatte Glück bei meinem Arbeitsplatz. Nicht der erste Android sein zu müssen." EDI hatte darüber gesprochen oft mit ihrem Partner in der Swapper-Bar zu sein. Jedoch war das ein Ort an dem sich besonders viele Agenten, Jäger oder auch Söldner befanden. Eventuell der schlechteste sich erdenkliche Ort – neben der Hauptzentrale – für einen Androiden um Freundschaften zu schließen. "Ich weiß nicht ob die Swapper-Bar dort ein besonders geeigneter Ort wäre. Allerdings bin ich mir sicher es gibt auch andere Orte – die du besuchen könntest – um verschiedene Personen kennen zu lernen. Ich muss zugeben allerdings ich habe mich nur wenig damit befasst. Meistens bin ich auf meine Arbeit fokussiert." Zugegeben – ich hatte mich damit auch weniger befassen müssen – immerhin hatte ich am Revier bereits einige Bekanntschaften geschlossen und Connor hatte ich beinahe von Anfang an gekannt.

#698 RE: Das City Café Pub von EDI 16.06.2021 13:05

Während ich Nines zuhörte, war nicht schwer zu erkennen, dass er der Ansicht war, dass Connor im sozialen Bereich besser war als er. Es beeindruckte mich, denn auch wenn ich nicht viele Personen kannte, geschweige denn Kontakt zu jemandem hatte, so konnten nicht viele so offen damit umgehen, an welcher Stelle die eigenen, persönlichen Schwächen lagen. "Hört sich gut an. Bestimmt kann ich mir auch... das ein oder andere vo ihm abschauen", antwortete ich vollkommen ehrlich. Es war nicht so, dass ich im sozialen Bereich nicht gut war, bei mir lag es hauptsächlich daran, dass ich nicht genügend Erfahrung hatte, um in diesem Bereich wirklich punkten zu können.
Ein Ausdruck der Überraschung nahm einen Moment in meinem Gesicht platz, ich hatte nicht erwartet, dass Nines dieser Meinung war. Das hatte ich nicht so wirklich erwartet, ich hielt mich auch bisher nicht selbst für sozial kompetent genug, abgesehen von meinen mangelnden Erfahrungen im Umgang mit anderen Personen. Dieser Ausdruck wurde jedoch schon bald von einem dankbaren Lächeln abgelöst, denn es tat mir wirklich gut, das zu hören. Aufmerksam hörte ich zu, als er weiter sprach, und davon erzählte, dass er wirklich Glück gehabt hatte. Connor war sein Vorgänger gewesen und hatte sie bereits im Vorfeld überzeugt. Das war gut, denn es gab überall Vorurteile gegen uns. Dass er Anfangs allerdings auch Gavin überzeugen hatte müssen, sagte mir allerdings, dass es überall diese Ausnahmen gab, die Androiden einfach nicht akzeptieren oder leiden konnten. "Das kann ich verstehen", gab ich zu, denn so hatte er zumindest nicht alle Zweifler von Beginn an von sich überzeugen müssen.
Jedoch musste ich mir wirklich eingestehen, dass die SWAPPER-Bar alles andere als ein guter Ort dafür war, Freunde zu suchen. Denn im Grunde wäre es sehr auffällig, wenn ein Android, oder eine KI, in meinem Fall, versuchte, Freundschaften zu schließen. Sollte jemand auf die Idee kommen, mich zu überprüfen, und fest stellen, dass da weit mehr war als nur meine Programmierung, würde das nicht gut enden. Da brauchte ich nicht einmal groß irgendetwas im Voraus zu berechnen, um das zu wissen. "Ich schätze, da hast du recht. Ich sollte wohl erst einmal damit beginnen, andere Orte aufzusuchen", räumte ich ein. Dass er mehr auf seine Arbeit fokussiert war, war für mich ebenso vollkommen nachvollziehbar. Für mich kam, selbst mit dem Wunsch nach mehr Sozialkontakten, die Arbeit ebenfalls an erster Stelle. "Das ist natürlich vollkommen verständlich. Die Arbeit steht an erster Stelle", antwortete ich dann kurz darauf.

#699 RE: Das City Café Pub von Siren 17.06.2021 02:14

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Egal wie langsam die Fortschritte kamen, ich war froh um jeden noch so kleinen Schritt nach vorne, einfach weil es bedeutete, dass es Virgil wieder besser ging. Schließlich sah ich zu Virgil, der nun zum ersten Mal wieder richtig seine Stimme erhob, wenn auch nur leise und lächelte sofort sanft. Hey, ich hab gerne geholfen, ich weiß wie- unangenehm das sein kann., sagte ich vollkommen offen und ehrlich und fragte dann vorsichtig, Möchtest du ein Glas Wasser? Ich würde noch ein wenig bei dir bleiben, wenn das okay für dich ist. Mit dem Gedanken ihn nun so schnell wie möglich wieder alleine zu lassen konnte ich mich nämlich nicht gerade anfreunden.

#700 RE: Das City Café Pub von Deceit 17.06.2021 10:44

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Ich würde meinen Lidschatten erneut auftragen müssen, jetzt sah ich garantiert nur noch mehr wie ein Waschbär aus, Janus würde sich vor Lachen kringeln. Ja, gern. Meine Kehle fühlte sich trocken an nach dem vielen, intensiven atmen, zudem wäre es sicher nett irgendetwas zu haben das ich in den Händen halten konnte. Ich nickte leicht auf Arthurs Ankündigung hin, dass er bei mir bleiben wollte, wenn er gerne wollte... ich konnte ihn ja wohl kaum davon abhalten, dafür war ich zu erschöpft.

#701 RE: Das City Café Pub von Siren 18.06.2021 01:54

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Ich nahm die Kaffeekanne, die ich zuvor auf irgendeinem Tisch hinter mir abgestellt hatte, wieder mit, während ich ganz schnell ein kühles Glas Wasser holen ging, das ich vor Virgil wieder abstellte. Außerdem holte ich noch meine Taschentücher hervor, die ich ihm dazulegte, falls er welche benötigen sollte, bevor ich vorsichtig mich am Stuhl neben ihm hinsetzte. Brauchst du noch irgendetwas anderes?

#702 RE: Das City Café Pub von Deceit 18.06.2021 12:23

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Ich wusste aus Erfahrung, dass es besser war, wenn jemand bei mir blieb, nachdem ich eine Attacke gehabt hatte, jedenfalls, wenn die Person jemand war, dem ich soweit vertrauen konnte und in deren Gegenwart ich mich wohl fühlte, also eigentlich war ich Arthur wegen seinem Angebot sehr dankbar. Er ging und kam sehr schnell wieder. Ich griff nach dem Wasser und schaffte es noch so es festzuhalten, nachdem es mir beim ersten versuch fast aus den Fingern geglitten wäre. Ich trank rasch ein paar Schlucke und stellte das Glas sicherheitshalber wieder ab, ehe ich vorsichtig nach den Taschentüchern langte, um meinen Lidschatten etwas abzuwischen. Nein... danke. Ich schwieg einige Momente und wischte nur an meinen Augen herum, ehe ich wieder zu Arthur schielte. Ich habe nur eine Frage, warum hilfst du mir? Das ist nicht dein Job, als Kellner.

#703 RE: Das City Café Pub von Siren 19.06.2021 22:35

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Ich ließ Virgil einfach Zeit und Platz sich etwas zu richten, während er versuchte etwas zu trinken, was zum Glück auch ganz gut klappte und dann nach den Taschentüchern griff. Ich sah ihn nicht direkt an, um ihn nicht anzustarren und damit noch nervöser zu machen, erst als er mich wieder ansah. Ich lächelte etwas verlegen, aber noch immer sehr freundlich, während ich den direkten Augenkontakt schüchtern ein wenig vermied. J-Ja, also n-nein es ist natürlich nicht mein Job., gestand ich schließlich und überlegte dann kurz, bevor ich sagte, Aber ich helfe dir gerne, wirklich, ich möchte, dass du dich wieder besser fühlst.

#704 RE: Das City Café Pub von Deceit 20.06.2021 06:20

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Aber warum? Wir sind keine Freunde, du kennst nich nicht mal. Ist es, weil du Roman kennst? Ich war nicht eben Konfrontationsfreudig, aber ich wollte das jetzt wissen, ich wurde nämlich nicht gerne anders behandelt, nur weil jemand einen der anderen kannte, egal ob nun auf eine positive oder negative Art. Ich begann das Taschentuch zwischen meinen Fingern zusammen zu knüllen und es dann wieder auseinander zu fietzeln.

#705 RE: Das City Café Pub von Siren 20.06.2021 15:40

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Nein, also- ich hätte Roman natürlich auch geholfen, aber ich helfe dir, weil ich... dir helfen möchte, nicht jemand anderem., versuchte ich ganz schnell zu erklären, man sah mir die Ehrlichkeit deutlich an, alleine darin, wie verzweifelt schnell ich versuchte mich zu erklären, als ob jede Sekunde, die verging, in der er dachte, ich hätte ihm, nur weil ich Roman kannte, geholfen, das absolut schlimmste war, was ich mir vorstellen konnte. War es bis zu einem gewissen Grad auch. Sorry, wenn ich das- das falsch verstanden habe, aber ich denke, man muss auch nicht befreundet sein, um jemanden helfen zu wollen.

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