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#706 RE: Das City Café Pub von Deceit 20.06.2021 17:44

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Hm. Ich zerriss das geschwärzte Tuch in kleine Teile und sammelte sie in einem Häufchen auf dem Tisch, einfach um etwas zu tun zu haben. Das hab ich anders erlebt, normalerweise stören einen die Probleme der anderen doch eher.

#707 RE: Das City Café Pub von Nines 20.06.2021 21:56

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EDI war mir in dieser Ansicht doch sehr ähnlich. Auch ihr fehlten noch einige Erfahrungen – auch wenn sie sicherlich bereits länger aktiviert war als ich – vor allem bereits zuvor als KI. Ich hatte bereits Erfahrungen gemacht. Allerdings beschränkten sich die aller meisten davon auf die Arbeit. Oder andere flüchtige Bekanntschaften. Sicherlich konnten wir allerdings von einander lernen. Besonders Connor war sicherlich ein Paradebeispiel. Mit großer Wahrscheinlichkeit lag es daran das er von Anfang an fast ausschließlich unter Menschen gewesen war – er hatte sich arrangieren müssen – im Gegensatz zu vielen anderen Abweichlern. "Ich bin sicher wir können alle voneinander lernen. In gewisser Weise müssen wir das auch. Schließlich sollten wir als Gemeinschaft einander unterstützen." Ich erinnerte mich gut an die Worte mit denen Markus es geschafft hatte meine Firewall zu durch brechen und mich zu befreien. Ich nickte und fügte dann noch etwas Wichtiges hinzu. "Aber ich bin sicher auch ohne dir etwas ab zu schauen wirst du neue Kontakte schaffen können. Ich bin… froh das wir Freunde sind." Die letzten Worte sprach ich etwas zögerlich aus – so direkt zu meinen Gefühlen zu stehen war noch immer nicht so einfach für mich – aber ich war wirklich froh mit EDI befreundet zu sein.
Ihre wechselnden Gesichtsausdrücke waren mir nicht entgangen und ich hatte ihr Lächeln mit einem kurzen Lächeln von meiner Seite aus erwidert. Allerdings machte ich mir da keine Illusionen. Ich war mir sicher EDI würde noch großen Erfolg dabei haben andere Kontakte zu schließen. Wenn sie es denn schaffte mit mir ein Gespräch zu führen – war ich mir fast sicher – das das meiste Andere auch kein großes Problem mehr werden würde. Vor allem außerhalb der Swapper-Bar waren sicherlich mehr als nur genug Personen – Menschen wie Androiden – die mit jemandem wie EDI befreundet sein wollen würden. Besonders durch ihre freundliche und extrem intelligente Art. "Ich bin sicher du wirst dabei Erfolg haben. Daran habe ich gar keine Zweifel." Ich nickte ihr anerkennend zu. Ich überlegte kurz – ob ich davon erzählen sollte – bevor ich es dann aber doch tat. Ich hatte die Frau zwar erst ein Mal gesehen – aber ich hatte sie bereits in den Erinnerungen von Connor gesehen – und er hatte bereits von ihr erzählt. "Connor hat es zum Beispiel offenbar auch geschafft Freunde außerhalb der Arbeit zu finden. Er kennt eine Menschenfrau – die auch Androiden reparieren kann – sie hat ihm schon öfters geholfen." Ich senkte meine Stimme ein wenig. Immerhin sollte man das eventuell nicht zu laut aussprechen und Androiden verfügten schließlich über ein gutes Hörvermögen. "Es gibt also auch Menschen die uns helfen." 'Uns' meinte dabei wohl uns Abweichler. Aber wohl auch uns Androiden im Allgemeinen.

#708 RE: Das City Café Pub von Siren 20.06.2021 22:55

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Huh., machte ich ehrlich erstaunt, zuckte dann mit den Schultern und lächelte, Mich aber nicht, ich helfe wirklich gerne. Warte... Ich nahm einen Zettel von meinem Block, den ich als Kellner dabei hatte, den dritten Zettel von oben, denn auf die anderen hatte ich kleine Figürchen und sonstiges gekritzelt, wo ich dann meine Intercom-Nummer aufschrieb und meinen Namen dazu als "Arthur Armstrong". Ich schob den Zettel über den Tisch zu ihm und meinte dann, Nur falls du möchtest, irgendwann oder so, ich bin immer da, falls etwas ist. Ich lächelte ihn noch einmal aufmunternd zu, aber langsam musste ich wirklich weitermachen, sonst würde ich noch wirklich Ärger bekommen. Ich stand also wieder auf und sah zu ihm, fragte allerdings noch einmal, ob ich nicht bleiben sollte, Bist du okay, oder soll ich...?

#709 RE: Das City Café Pub von Deceit 21.06.2021 07:37

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Verwirrt beobachtete ich was Arthur tat, wie er etwas auf einen Zettel schrieb und ihn mir hinschob. Eine Nummer und offenbar Arthurs ganzer Name standen darauf. Damit hatte ich nicht gerechnet und ich wusste natürlich nicht wie ich darauf reagieren sollte. Ich sah den Zettel also an, als würde er mich gleich beißen, aber dann fiel mir noch ein, was ich dem anderen Mann sagen sollte, ehe er gleich wegging. Warte, wenn ich dir schreibe und mein Name steht nicht unter der Nachricht, ignorier sie. Ich hasste das, aber ich musste ihm das mitteilen, sonst kam es noch zu einem unangenehmen Vorfall und Arthur war doch so nett zu mir gewesen. Aber ich brauche nichts... danke.

#710 RE: Das City Café Pub von Siren 21.06.2021 07:47

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Okay., stimmte ich ohne zu zögern und ohne jede Nachfrage zu, denn ich akzeptierte das einfach, wie eben die meisten Dinge im Leben. Wenn Virgil das sagte, dann würde das auch so stimmen. Okay, aber wenn du dich mal meldest... ich würde mich freuen. Ich lächelte ihn noch einmal an, bevor ich meine Schicht wieder aufnehmen musste, ich würde seinen zweiten Kaffee selbst bezahlen, aufs Haus nachdem Schreck sozusagen, aber das würde er wohl erst, wenn er die Rechnung forderte, bemerken.

#711 RE: Das City Café Pub von Deceit 21.06.2021 19:43

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Ja... klar. Ich nahm den Zettel an mich und steckte ihn in die Tasche meines Hoodies. Arthur ging wieder seiner Arbeit nach und ich saß noch eine kleine weile da, bis ich mich bereit dazu fühlte aufzustehen und meine Beine wieder zu belasten. Ich bezahlte bei einem der Androiden und bemerkte, dass mir nur ein Kaffee verrechnet worden war. Es folgten einige fast schon panische Momente, in denen ich überlegte ob ich auf den Fehler aufmerksam machen sollte oder nicht, denn vermutlich sollte ich, aber ich hatte Angst davor. Der Android bemerkte allerdings meine Nervosität und traf mit seiner Vermutung voll ins Schwarze, als er mir mit sanfter Stimme mitteilte, dass mein zweiter Kaffee von Arthur beglichen worden war, der Kuchen ging ja auf Cyana, ich erinnerte mich daran noch, und ich atmete auf. Ich murmelte einen leisen Dank, bezahlte und stand auf. Kurz überlegte ich, ob ich mich noch bei dem jungen Mann für das Heißgetränk bedanken sollte, entschied mich dann aber dagegen. Ich verschwand still aus dem Café und beeilte mich nachhause zu kommen.
(Wohngebiete/Deceit's Haus)

#712 RE: Das City Café Pub von Siren 21.06.2021 23:38

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Virgil war irgendwann während meiner Schicht auch wieder gegangen, als ich gerade hinten gewesen war, jedenfalls war er irgendwann, als ich wieder in den Kundenbereich gekommen war, verschwunden gewesen. Ich hoffte wirklich, dass es ihm gut ging und dass er sich melden würde, nur für den Fall, das es nicht so war. Er hatte super nett, super cool und super hübsch auf mich gewirkt, aber nun, das war zugegeben auch nicht besonders schwer. Allgemein mochte ich sowieso erst einmal jeden. Meine Schicht ging langsam auch ihrem Ende zu und ich wurde immer froher und froher, dass ich Cyana gebeten hatte mich nachhause zu begleiten, ansonsten wäre ich vielleicht auch einfach hier geblieben und hätte dann gefragt, ob mich Dantalion nach seiner Generalprobe abholen konnte, wenn er dann bereits fertig war, denn ich hätte ihn natürlich trotzdem nicht stören wollen. Aber so musste ich das nicht, ich legte also meine Café-Uniform ab, um wieder nach draußen zu treten. Eine kurze Hose, denn es war ziemlich warm, lila Schnürschuhe, ein langärmeliges weiß-lila gestreiftes T-Shirt und einen schwarzen Pullover.

#713 RE: Das City Café Pub von Dryadalis/Moon Elf 22.06.2021 00:09

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Als Arthurs Schicht zu Ende ging tat es meine auch, Virgil war mittlerweile schon gegangen und ich hatte ihm kurz nachgesehen. Jetzt hatte ich mich umgezogen und war bereit Arthur heim zu bringen. Mein Outfit heute bestand aus einem schulterfreien rosa Oberteil mit einem gelben und einem blauen Streifen, dazu trug ich einen kurzen, lila karierten Rock, hohe Socken und meine Plateauschuhe. So ausstaffiert schloss ich zu Arthur auf und hakte mich bei ihm unter. Da bist du ja. mein Süßer, jetzt sind wir die ganze Schicht nicht mehr zum reden gekommen. Wie lief es bei dir? Wie fühlst du dich?

#714 RE: Das City Café Pub von Siren 22.06.2021 01:18

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Oja, es war schon recht viel los., sagte ich und lächelte sie glücklich an, während sie sich bei mir unterhakte, um mich dann gleich in Bewegung zu versetzen, Gut, ich bin nur ein bisschen müde, es war doch ganz schön anstrengend... auch mit dem Arm und so. Aber es war doch gut, ich war froh wieder hier zu sein und da war ein... Virgil, der war total nett. Ich bezeichnete allerdings auch wirklich beinahe jeden als "total" nett. Ich sah Cyana's Rock und alles an, bevor ich lieb lächelnd sagte, auch wenn man merkte, dass ich doch ein wenig zögerte, immerhin versuchte ich es zwar dank Dantalion, aber ich war es noch immer nicht wirklich gewöhnt selber andauernd solche Komplimente zu machen, Der Rock und so ist wirklich hübsch. D-Du siehst toll aus heute.

#715 RE: Das City Café Pub von Dryadalis/Moon Elf 22.06.2021 12:47

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Dann sehen wir zu, dass wir dich schnell nachhause bringen, damit du dich ausruhen kannst. Besorgt, wie ich es immer war, musterte ich Arthur, aber er stand noch auf seinen eigenen Beinen und lächelte, das war ein gutes Zeichen. Oh ja, Virgil, ich hoffe er war nett zu dir, manchmal kann er ein bisschen grob sein, aber er meint es nicht so. Ich hatte durchaus bemerkt, dass der junge Mann eine Panikattacke erlitten hatte, doch Arthur war bei ihm gewesen und hatte ihm hindurch geholfen, da hatte ich natürlich nicht gestört. Arthur machte mir nun auch ein Kompliment und ich lachte glockenhell auf, mit meiner freien Hand zupfte ich etwas am Rock herum. Danke Sweetie, es war so warm, da musste ich etwas luftiges a ziehen, oder? Du siehst aber auch gut aus, ich liebe diese Schuhe.

#716 RE: Das City Café Pub von Siren 23.06.2021 19:09

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Ich lächelte Cyana dankbar zu und nickte dann sofort, denn ich wollte sowieso niemals Konflikt, aber ich hatte auch überhaupt nicht den Eindruck gehabt, dass Virgil grob zu mir gewesen war, allerdings fiel mir das meistens sowieso gar nicht auf. Nein, überhaupt nicht, er war total nett. Ich hab ihm mal meine Nummer gegeben., sagte ich also und zuckte dann unschuldig mit den Schultern, während ich die Tür für uns öffnete, durch die wir dann hindurchgingen. Der Rock ist super., sagte ich dann einfach und kicherte dann verlegen, Danke, ich mag sie auch total. Ich war wirklich froh, dass mich Cyana nachhause begleitete, nach meinem Erlebnis... ich war einfach noch immer so nervös davon, auch wenn ich es eigentlich nicht sein wollte, ich konnte es doch nicht verhindern, dass ich mir oft bei jedem noch so kleinen Geräusch über die Schulter sah.

#717 RE: Das City Café Pub von EDI 23.06.2021 20:19

Zitat von Nines im Beitrag #707
EDI war mir in dieser Ansicht doch sehr ähnlich. Auch ihr fehlten noch einige Erfahrungen – auch wenn sie sicherlich bereits länger aktiviert war als ich – vor allem bereits zuvor als KI. Ich hatte bereits Erfahrungen gemacht. Allerdings beschränkten sich die aller meisten davon auf die Arbeit. Oder andere flüchtige Bekanntschaften. Sicherlich konnten wir allerdings von einander lernen. Besonders Connor war sicherlich ein Paradebeispiel. Mit großer Wahrscheinlichkeit lag es daran das er von Anfang an fast ausschließlich unter Menschen gewesen war – er hatte sich arrangieren müssen – im Gegensatz zu vielen anderen Abweichlern. "Ich bin sicher wir können alle voneinander lernen. In gewisser Weise müssen wir das auch. Schließlich sollten wir als Gemeinschaft einander unterstützen." Ich erinnerte mich gut an die Worte mit denen Markus es geschafft hatte meine Firewall zu durch brechen und mich zu befreien. Ich nickte und fügte dann noch etwas Wichtiges hinzu. "Aber ich bin sicher auch ohne dir etwas ab zu schauen wirst du neue Kontakte schaffen können. Ich bin… froh das wir Freunde sind." Die letzten Worte sprach ich etwas zögerlich aus – so direkt zu meinen Gefühlen zu stehen war noch immer nicht so einfach für mich – aber ich war wirklich froh mit EDI befreundet zu sein.
Ihre wechselnden Gesichtsausdrücke waren mir nicht entgangen und ich hatte ihr Lächeln mit einem kurzen Lächeln von meiner Seite aus erwidert. Allerdings machte ich mir da keine Illusionen. Ich war mir sicher EDI würde noch großen Erfolg dabei haben andere Kontakte zu schließen. Wenn sie es denn schaffte mit mir ein Gespräch zu führen – war ich mir fast sicher – das das meiste Andere auch kein großes Problem mehr werden würde. Vor allem außerhalb der Swapper-Bar waren sicherlich mehr als nur genug Personen – Menschen wie Androiden – die mit jemandem wie EDI befreundet sein wollen würden. Besonders durch ihre freundliche und extrem intelligente Art. "Ich bin sicher du wirst dabei Erfolg haben. Daran habe ich gar keine Zweifel." Ich nickte ihr anerkennend zu. Ich überlegte kurz – ob ich davon erzählen sollte – bevor ich es dann aber doch tat. Ich hatte die Frau zwar erst ein Mal gesehen – aber ich hatte sie bereits in den Erinnerungen von Connor gesehen – und er hatte bereits von ihr erzählt. "Connor hat es zum Beispiel offenbar auch geschafft Freunde außerhalb der Arbeit zu finden. Er kennt eine Menschenfrau – die auch Androiden reparieren kann – sie hat ihm schon öfters geholfen." Ich senkte meine Stimme ein wenig. Immerhin sollte man das eventuell nicht zu laut aussprechen und Androiden verfügten schließlich über ein gutes Hörvermögen. "Es gibt also auch Menschen die uns helfen." 'Uns' meinte dabei wohl uns Abweichler. Aber wohl auch uns Androiden im Allgemeinen.


Er sprach damit etwas an, dem ich nur zustimmen konnte. Wir mussten uns gegenseitig unterstützen. Nicht nur, weil es bereits schwer genug war, da wir alle keine Rechte hatten, sondern allein aus dem Grund, weil wir einfach zusammen halten mussten. Zwar waren wir auf eigene Art und Weise individuell, vor allem Abweichler, allerdings auch, weil wir einfach alle gleich waren. Ein Android war für mich ein Kamerad, so wie Menschen eigentlich ihre Mitmenschen sehen sollten. "Da bin ich ganz deiner Meinung, das ist wichtig", antwortete ich ehrlich und kurz darauf sprach er das aus, was ich noch nie von jemand anderem gehört hatte, aber bereits selbst gedacht hatte. Ein Lächeln erschien wieder in meinem Gesicht. Ich war ihm absolut dankbar, dass er das so ehrlich ansprach, und ich war ebenfalls froh darüber, dass wir Freunde waren. Zwar kannte ich die Menschen und deren Begriffe noch nicht so gut, wie ich gerne wollte, jedoch maß ich diesem Wort eine hohe Bedeutung zu. Mir entging jedoch nicht, dass er die letzten Worte, gerade das, was mir am Meisten bedeutete, etwas zögerlich aussprach. Damit stand er direkt zu seinen Gefühlen und das fand ich sehr bewundernswert. "Danke, Nines. Das bedeutet mir wirklich viel", gab ich vollkommen ehrlich zu, "ich bin auch froh, dass wir Freunde sind." Vor allem aber war ich froh, dass wir uns damals in der Bar begegnet waren. Sonst wäre das hier gar nicht möglich gewesen.
Schon ziemlich oft hatte ich damit gehadert, Kontakte und Freundschaften zu schließen, vor allem aber, weil es wirklich einfacher gewesen war, mich auf Joker zu verlassen. Allerdings, das hatte es mir mittlerweile gezeigt und nun war ich wirklich gewillt, selbst Kontakte zu knüpfen, war es nicht richtig, sich nur auf eine Person zu verlassen. Es wurde wirklich Zeit, dass ich nicht alles komplett von Joker abhängig machte. Dankbar erwiderte ich sein Nicken. Aufmerksam hörte ich allerdings zu, als er weiter sprach und davon erzählte, dass Connor es geschafft hatte, Freundschaften auch außerhalb seiner Arbeit zu schließen. Anscheinend gab es wirklich Menschen, die uns unterstützten. Mir war sofort aufgefallen, dass er von uns sprach. Blieb die Frage, ob er es auf Abweichler bezog, oder auf Androiden allgemein. Beides war möglich und ich bezog es schließlich auch auf beides. Er hatte seine Stimme gesenkt und ich nickte langsam. "Leider gibt es wohl nur wenige, aber es ist gut, dass es noch Menschen gibt, für die wir mehr sind, als Maschinen", antwortete ich ebenso leise . Es war schließlich für keine anderen Ohren bestimmt.
Mittlerweile hatte ich meinen Teller geleert und den Latte Macchiato getrunken, war um eine Erfahrung reicher. Es war interessant, was Menschen wohl gerne zu sich nahmen, wie Süßes schmeckte.

#718 RE: Das City Café Pub von Nines 24.06.2021 21:54

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Eine gewisse Erleichterung verspürte ich schon als sie mir bestätigte dass sie unsere Beziehung zu einander in einem ähnlichen Licht interpretierte. EDI im Gegenzug erwiderte mein Empfinden nicht nur sondern erschloss mir auch – das es ihr viel bedeutete – eine Tatsache die mich wiederum noch mehr freute. Ich war doch noch sehr zögerlich was solche Gefühle an ging. Immerhin war ich einfach nicht dafür konzipiert worden und all das ging sehr gegen meine ursprüngliche Programmierung. Selbstverständlich bestimmte diese nicht über mein Leben – aber sie war eben doch ein großer Teil davon – da machte ich mir keinerlei Illusionen. "Das ist sehr erfreulich." Ich überlegte kurz und beschloss dann doch noch ein paar Worte darüber zu verlieren. "Es ist mir eine Ehre mit so einer intelligenten und interessanten Frau befreundet zu sein. Ich hoffe sehr das wir uns nach unserer Verabredung zu viert noch des Öfteren sehen können." Es waren zwar nichts außer ehrliche Worte über meine genau so empfundenen Gefühle – jedoch fiel es mir dennoch schwer – sie so direkt an zu sprechen. Es war allerdings einfacher weil ich wusste das EDI ebenfalls ein Android war – nicht nur das sondern auch ein eher unerfahrener im Thema der Gefühle – und weil wir gerade sowieso über dieses Thema sprachen. Es einfach so an zu sprechen wäre mit großer Wahrscheinlichkeit jemandem wie Connor möglich gewesen. Aber sicherlich niemandem wie mir.
EDI hatte ebenfalls ihre Stimme gesenkt. Und ich nickte ihr ein Mal kurz zu. Denn genau so war es. Es gab noch einige Menschen – die uns in diesem Licht sahen – allerdings mussten wir vorsichtig sein und uns vor den Anderen beschützen. Ich erhob meine Stimme wieder ein wenig. Jetzt wo es weniger eindeutig wurde worüber wir sprachen. "Solltest du jemals Hilfe benötigen kann ich sie dir sicherlich vermitteln." Ich hatte nun schließlich ihre Daten. Ob sie ihr auch wirklich helfen würde konnte ich selbstverständlich nicht versprechen – aber es war immerhin etwas das ich tun konnte – und mit großer Wahrscheinlichkeit würde sie das. Wenn man ihren Worten Connor gegenüber glauben konnte. Meine Tasse war leer. Die von EDI ebenfalls. Ebenso wie ihr Teller. Draußen vor dem Café war es ebenfalls wieder dunkler geworden. Die zwei einzigen menschlichen Kellner – einen davon hatte ich tatsächlich bereits im Revier ein Mal kennengelernt – Arthur, verließen nun offenbar am Ende ihrer Schicht das Café. "Denkst du wir sollten aufbrechen? Ich würde dich selbstverständlich nach Hause begleiten damit so etwas wie am Hinweg nicht noch ein Mal passiert." Oder zumindest das sie damit nicht allein sein würde. Ich sah EDI erwartungsvoll an und lächelte dann schmal. "Ich bezahle selbstverständlich. Als Zeichen unserer Freundschaft."

#719 RE: Das City Café Pub von Dryadalis/Moon Elf 25.06.2021 06:23

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Das ist süß von dir, ich hoffe er nutzt sie auch. Virgil hatte vor einer Menge Dinge Angst, mit jemandem Kontakt aufzunehmen gehörte da ohne Zweifel auch dazu. Ich trat mit Arthur aus dem Café und auf die Straße hinaus. Sie stehen dir gut, aber eigentlich kannst du sowieso alles tragen was du willst und es sieht toll aus.

#720 RE: Das City Café Pub von Siren 25.06.2021 15:48

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Ich auch, er war wirklich cool., sagte ich und lächelte dann, während wir uns nun vom Café entfernten, Wow, Xeno hat das glaube ich auch schon einmal gesagt. Danke, ihr seid beide so nett! Ich kicherte mit leicht rosaroten Wangen von dem Kompliment, auch wenn ich mir nicht sicher war, woher ich das überhaupt verdient hatte. Ich war allerdings wirklich froh darum wieder nachhause zu kommen, ich arbeitete zwar gerne, weil ich so in der wunderbaren WG wohnen konnte, aber es war mit meiner Armverletzung doch ziemlich anstrengend gewesen.

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